Zu einer Akne kommt es durch Veränderungen der Haut aufgrund hormoneller Einflüsse, wie sie in der Pubertät vorkommen. Es kommt zu einer Hyperseborrhoe (erhöhte Talgfreisetzung) und einer Verlegung der Follikelöffnungen durch den vermehrten Talg (follikuläre Hyperkeratose). Dadurch entstehen Komedonen (Mitesser), die sich durch eine bakterielle Besiedelung mit Proprionibacterium acnes entzünden und somit zu Pusteln und anderen Effloreszenzen führen können.
Biographische Ursachen
- Männliches Geschlecht
- Pubertät
- Vererbung der die Akne begünstigenden Hautfaktoren wie Seborrhoe (fettige Haut) oder die Beschaffenheit der Talgdrüsen
- Hormonspiegel – vor allem der Spiegel des Testosterons (männlichen Geschlechtshormons)
Verhaltensbedingte Ursachen
- Manipulation an Papeln, Pusteln
- Falsche Hautpflege
- Tragen von Stirnbändern oder Kinnriemen
Medikamente
- Glukokortikoide – Medikamente wie Kortison gegen Entzündungen und allergische Reaktionen
- Antikonzeptiva (Empfängnisverhütungsmittel)
- Anabolika (Mittel zum Muskelaufbau)
- Isoniazid – Antibiotikum (Medikament gegen bakterielle Infektionen)
- Phenytoin – Antikonvulsivum (Medikament gegen epileptische Anfälle)
- Phenobarbital – Antikonvulsivum (Medikament gegen epileptische Anfälle)
Umweltbelastungen – Intoxikationen
- Kontakt zu Substanzen wie Öl, Pech oder Dioxin
- Halogene – dieses sind Fluor, Chlor, Brom und Iod, sowie das aufgrund seiner Radioaktivität äußerst seltene und weitgehend unerforschte Element Astat
- Chinin – ein Alkaloid, das aus der Chinarinde gewonnen wird












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