Unter Winterdepressionen – die häufigste Erscheinungsform der saisonal abhängigen Depressionen – versteht man depressive Zustände, die vor allem im Winter (am ausgeprägtesten im Januar) auftreten und zum Sommer hin (meist schon ab Februar) wieder zurückbilden. Die Winterdepression wird heutzutage auch Herbst-Winter-Depression genannt, da dies den eigentlichen Zeitraum besser beschreibt.
Die Winterdepressionen wurde schon von Ärzten der Antike beschrieben. Jedoch gehen viele Betroffene nicht zum Arzt, da für sie das Leiden mit der Winterdepression noch nicht schlimm genug zu sein scheint.
In den letzten Jahren scheint die Anzahl der Betroffenen gestiegen zu sein. Genaue Zahlen zur Epidemiologie der Winterdepression liegen nur für die USA vor, dort wird eine Prävalenz von 4 bis 18 % geschätzt. Sie betrifft überwiegend Frauen ab dem 30. Lebensjahr.













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