Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Therapie
Sturzneigung

Die Therapie einer Sturzneigung erfolgt in Abhängigkeit von der Ursache. Des Weiteren Abklärung der genauen Sturzursache und Beseitigung derselben.

Eine Einweisung in die Notaufnahme ist erforderlich:

  • wenn ein Sturz zu starken Schmerzen führt
  • wenn eine offensichtliche bzw. immobilisierende Verletzung vorliegt.

Allgemeine Maßnahmen

  • Maßnahmen zur Sturzprophylaxe (Sturzprävention) umsetzen: s. u. Sturzneigung/Prävention
  • Körperliche Aktivität/sportliche Aktivität (s. u. Sportmedizin) – dabei kommt es neben der Kräftigung der Muskeln im Wesentlichen auf Beweglichkeit und das Training des Gleichgewichtssinns an.
  • Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit

Sportmedizin

  • Ausdauertraining (Cardiotraining) und Krafttraining (Muskeltraining) – zur Prävention
  • Gleichgewichts- und Balancetraining: z. B. Übungen wie Treppensteigen, beim Zähneputzen auf einem Bein stehen; bes. geeignet ist Tai Chi Chuan – auch als Schattenboxen bekannt
  • Erstellung eines Fitness- bzw. Trainingsplans mit geeigneten Sportdisziplinen (z. B. Aerobic) auf der Grundlage eines medizinischen Checks (Gesundheitscheck bzw. Sportlercheck) in Abhängigkeit von der Ursache der Sturzneigung.
  • Das Trainingsprogramm sollte mindestens 10 Wochen dauern!
  • Detaillierte Informationen zur Sportmedizin erhalten Sie von uns.

Physikalische Therapie (inkl. Physiotherapie)

  • Physiotherapie – inkl. Erstellung eines detaillierten Bewegungsplans

Komplementäre Behandlungsmethoden

  • Ganzkörpervibrationstraining („whole-body vibration exercise“, WBV-Training); zwei Systeme stehen dafür zur Verfügung:
    • seitenalternierende Plattensysteme und
    • vertikal oszillierende Plattensysteme bzw. Möglichkeit für duale Vibrationen (vertikal und/oder seitenalternierend).
  • Tai Chi – steht für Meditation und Körperbeherrschung; verbessert die Flexibilität von Muskeln und Gelenken und fördert die Körperbalance; Senioren erleiden kurzfristig 43 % seltener Stürze (Inzidenzrate IRR 0,57; 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,46 bis 0,70); langfristig wurde das Sturzrisiko um 13 % vermindert (IRR = 0,87; 0,77-0,98) [1]

Falls Sie sich zu weiteren möglichen Therapiemaßnahmen informieren möchten, geben Sie in die Suche des DocMedicus Gesundheitsportals die jeweilige Krankheit ein und klicken auf "Enter". Das Ergebnis der Suche ist u. a. eine Trefferliste zur Kategorie "Therapie".

Literatur

  1. Lomas-Vega R et al.: Tai Chi for Risk of Falls. A Meta-analysis. Journal of the American Geriatrics Society; Published Online: July 24, 2017 doi: 10.1111/jgs.15008

 

     
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