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Medikamentöse Therapie
Schlaganfall - Apoplex

Thrombolyse – Auflösung des Thrombus

Diese Maßnahme dient zur Auflösung eines Blutgerinnsels, welches eines der Hirngefäße verstopft und so den Schlaganfall ausgelöst hat. Hierzu wird ein blutgerinnungshemmendes Medikament verabreicht. Diese Therapie muss innerhalb der ersten drei Stunden nach einem Schlaganfall erfolgen und wird mit rekombinantem Gewebsthromboplastinaktivator (rTPA) als intravenöse Behandlung durchgeführt. Empfohlen wird eine Dosis von 0,9 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, die Höchstmenge darf 90 Milligramm nicht überschreiten. Je schneller die Betroffenen einer Thrombolysetherapie unterzogen werden, umso besser. Durch das Auflösen des Blutgerinnsels wird erreicht, dass der betroffene Abschnitt des Gehirns wieder mit Blut und damit mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden kann, um so eventuelle Spätfolgen zu minimieren.

Thrombozytenaggregationshemmung

Um einem erneuten Schlaganfall vorzubeugen, erfolgt eine medikamentöse Prophylaxe mittels ASS (Acetylsalicylsäure) oder Clopidogrel. In den ersten Wochen nach Schlaganfall können durch Gabe von ASS ebenfalls Vorteile erzielt werden, so zeigen sich weniger Todesfälle und weniger Rezidiv-Schlaganfälle.


     
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