Die Schizophrenie bezeichnet eine psychische Störung der verschiedenen psychischen Bereiche wie der Wahrnehmung, des Denkens, der Affektivität und des Antriebs.
Die Prävalenz dieser Erkrankung liegt bei 0,5-1,6 %. Die Schizophrenie tritt vor allem zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr auf. Das Erkrankungsrisiko ist für beide Geschlechter gleich verteilt, jedoch erkranken Männer früher als Frauen.
Die Schizophrenie kann in die folgenden Hauptgruppen unterteilt werden
- Katatone Schizophrenie – Betroffene zeigen vor allem motorische Veränderungen, Negativismus und Symptome wie Echolalie (zwanghaftes Nachsprechen von Wörtern/ Sätzen der Gesprächspartner)
- Paranoide Schizophrenie – Wahnvorstellungen bestimmen diese Art
- Desorganisierte Schizophrenie – desorganisiertes Verhalten mit inadäquatem Affekt
- Residuale Schizophrenie – Negativsymptome dominieren; keine Wahnvorstellungen oder motorische Störungen
Meist beginnt die Erkrankung mit einer initialen Prodromalphase (Vorstadium), welche mehrere Jahre andauern kann und mit unbestimmten Veränderungen im Bereich der Kognition (Denken), des sozialen Verhaltens, Angst und Depressionen einhergeht.













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