Industrielle Nahrungsmittelproduktion und Lebensmittelqualität

Unsere heutige Ernährung besteht vorwiegend aus industriell verarbeiteten Lebensmitteln, welche durch physikalische Verfahren wie zum Beispiel Pasteurisieren, Ultrahocherhitzen, Sterilisieren, Homogenisieren, Bestrahlen und Raffinieren und chemische Verfahren wie beispielsweise Konservieren, behandelt werden. Dadurch können zwar die Nahrungsmittel für eine längere Zeit gelagert und der Geschmack, der durch die Verarbeitung oft verloren geht, wieder verbessert werden, aber die intensive Behandlung zieht Nähr- und Vitalstoffverluste (Mikronährstoffe) nach sich.

Zusätzlich werden Nahrungsmitteln bei der industriellen Herstellung große Mengen Salz, Zucker, gesättigte Fettsäuren und unterschiedlicher Zusatzstoffe – wie zum Beispiel Geschmacksverstärker, Aromastoffe, Farbstoffe, Stabilisatoren, Emulgatoren – zugefügt. Diese Zusatzstoffe, die unsere Nahrung haltbarer und den Geschmack intensiver machen sollen, wirken sich zum Teil negativ auf unseren Organismus aus. Der hohe Anteil an Zucker verursacht Übergewicht und Zahnprobleme – Karies –, zu viel Salz kann die Entwicklung eines Bluthochdrucks (Hypertonie) fördern und ein zu viel an gesättigten Fettsäuren kann sich in Form eines erhöhtem Cholesterinspiegels und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zum Beispiel Atherosklerose (Arteriosklerose, Arterienverkalkung), Koronare Herzerkrankung (KHK) etc. – äußern [1].

Literatur

  1. Lexikon-Institut Bertelsmann Gütersloh: Bewegung und Ernährung. Kapitel 8. Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH; Gütersloh/München und Plaza y Janes Editores, S.A., Barcelona 2000
     
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