Zur Prävention des Grauen Stars muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Modifizierbare –
durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Rauchen
- Mangelhafte Vitalstoffversorgung
- Stoffwechselerkrankungen
– z.B. Galaktosämie – wenn diese nicht bereits von Kindheit an durch
galaktosefreie Diät behandelt wird, kann sich ein Katarakt entwickeln;
bei Diabetes mellitus (so genannter Cataracta diabetica), Hypothyreose
- Verletzungen des Augapfels – z.B. Contusio bulbi, Augapfelperforation
- Als
Komplikation bei anderen Augenerkrankungen – z.B. Iridozyklitis
(Entzündung von Iris und Ziliarkörper), Glaukom (grüner Star), Uveitis (Entzündung
der mittleren Augenhaut)
- Hypokalzämie (erniedrigte Calciumkonzentration im Blut) – so genannter
Cataracta tetanica
- Glukokortikoide
Umweltbelastungen
- Strahlenexposition – Strahlenkatarakt, z. B. bei
intensiver Sonneneinstrahlung (UV-A, UV-B, Infrarot-Strahlung) oder
Infrarotstrahlung – z. B. Glasbläser
- Thermische Einflüsse – Feuerstar
(Infrarot-Strahlung)
- Einwirkung elektromagnetischer Energie
- Fremdkörper oder äußere Verletzungen der Augenlinse












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