Lungenödem – Einleitung

Beim Lungenödem (Thesaurussynonyma: akute Lungenstauung; akutes Lungenödem; chronisches Lungenödem; hypostatische Lungenstauung; interstitielles Lungenödem; Lungenhypostase; passive Lungenhyperämie; passive Lungenstauung; passive pulmonale Hyperämie; passive pulmonale Hypostase; Prälungenödem; pulmonale Hypostase; pulmonale Stase; pulmonale Stauung; rezidivierendes Lungenödem; terminales Lungenödem; ICD-10-GM J81: Lungenödem) handelt es sich um ein Ödem (Wasseransammlung) in der Lunge.

Man kann beim Lungenödem eine kardiale (das Herz betreffende) Ursache von nichtkardialen Ursachen unterscheiden.
Des Weiteren kann man ein interstitielles von einem intraalveolären Lungenödem unterscheiden.

Verlauf und Prognose: Im Vordergrund steht die Therapie der ursächlichen Erkrankung. Der Erfolg der Therapie sowie die Schwere dieser Erkrankung bestimmen den weiteren Verlauf und die Prognose. Wichtig ist, dass falls ein Schock vorliegt, dieser frühzeitig identifiziert wird. Wenn es gelingt, die Ursache des Lungenödems zu beseitigen, bildet sich das Ödem wieder zurück, ohne einen dauerhaften Schaden zu hinterlassen.