Bei der Rosacea (Synonyme: Akne Rosacea; Gramnegative Rosazea; Granulomatöse Rosazea; Kupferrose (Rosacea); Morbus Morbihan; Ophthalmorosazea; Rosacea conglobata; Rosacea fulminans; Rosazea; Rosazea im Kindesalter; Steroidrosazea; ICD-10:L71.9 – Rosazea, nicht näher bezeichnet) auch Kupferfinne genannt, handelt es sich um eine chronische entzündliche Hauterkrankung, die sich im Gesicht manifestiert.
Der Beginn der Erkrankung liegt meist im vierten und fünften Lebensjahrzehnt, wobei Frauen dreimal häufiger als Männer betroffen sind. Männer erkranken jedoch häufiger an der schweren Verlaufsform.
Man kann verschiedene Stadien der Rosacea unterscheiden:
- Erythematös-teleangiektatisch (Stadium I) – durch Hautrötung und Gefäßerweiterungen gekennzeichnet
- Papulopustulös (Stadium II) – zusätzlich auftretende Papeln und Pusteln
- Glandulär-hyperplastisch (Stadium III) – mit Bindegewebswucherungen einhergehend
Sonderformen
- Gramnegative Rosazea – bedingt durch lange Antibiotika-Therapie der Rosazea
- Granulomatöse Rosazea – Form der Rosazea, die vor allem durch bräunlich-rötliche Papeln auffällt
- Morbus Morbihan – Form der Rosazea, bei der verstärkt Lymphgefäße beteiligt sind
- Ophthalmorosazea – die Augen betreffende Form
- Rosacea conglobata – schwerste Form der Rosazea mit hämorrhagisch veränderten abszedierende Knoten
- Rosacea fulminans – meist bei jungen Frauen in der Schwangerschaft auftretende schwere Form der Rosazea
- Rosazea im Kindesalter
- Steroidrosazea – bedingt durch lange Therapie der Rosazea mit Kortikosteroiden
Die Prävalenz der Rosacea liegt bei bis zu zehn Prozent der Nordeuropäer.












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