Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Darmspiegelung (Koloskopie)

Die Koloskopie ist eine Untersuchung des Dickdarms (Kolon) mit einem Spezialendoskop (Koloskop)Dieses ist ein dünnes, flexibles, schlauchförmiges Instrument mit integrierter Lichtquelle.

Im Gegensatz zur Sigmoidoskopie, der Untersuchung des Sigmoideums (Colon sigmoideum; letzter Abschnitt des Dickdarms/zwischen dem Colon descendens („absteigender Dickdarm“) und dem Mastdarm (Rektum)), wird bei der Koloskopie das gesamte Kolon (Dickdarm) bis einschließlich das Caecum (Blinddarm, das ist der am weitesten proximal gelegene Abschnitt des Dickdarms) bzw. der letzte Teil des Dünndarmes (terminales Ileum) erreicht.

Die Vorsorgekoloskopie dient der frühzeitigen Erkennung pathologischer (krankhafter) Veränderungen der Darmschleimhaut (z. B. Polypen, Adenome): gesetzlich versicherte Patienten haben Anspruch auf zwei Koloskopien; Männern ab dem 50. Lebensjahr und Frauen ab dem 55. Lebensjahr. Der Mindestabstand muss 10 Jahre betragen.

Beachte: Ein 50-jähriger Mann mit hohem genetischen Risiko, einem ungesunden Lebensstil und keiner Vorsorgekoloskopie hat ein geschätztes absolutes Risiko von 13,4 %, innerhalb der nächsten 30 Jahre an Darmkrebs zu erkranken. Bei Frauen mit dieser Konstellation beträgt das Risiko 10,6 % [12].

Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Blut im Stuhl (Hämatochezie bzw. Meläna (Teerstuhl))
  • Positiver immunologischer Stuhltest: Dieser Test dient dem Nachweis von okkultem Blut (geringe Mengen nicht sichtbaren Blutes) im Stuhl
  • Änderung der Stuhlgewohnheiten wie anhaltender Diarrhoe (Durchfall) oder Obstipation (Verstopfung)
  • Anhaltende Schmerzen im Bauchbereich
  • Chronische Darmerkrankungen wie zum Beispiel
    • Morbus Crohn
    • Colitis ulcerosa (CU):
      • Kontrollkoloskopie zur Erfassung des Befallsmusters spätestens 8 Jahre nach Beginn der Symptomatik
      • Die Überwachungskoloskopien sollten bei ausgedehnter CU ab dem 8. Jahr und bei linksseitiger oder distaler CU ab dem 15. Jahr nach Erstmanifestation 1 - 2 jährlich erfolgen.
  • Verdacht auf Dickdarmpolypen/-adenome – 70-80 % aller kolorektalen Polypen sind Adenome, die als Neoplasien (Neubildungen) eine maligne Potenz in sich tragen, das heißt sie können bösartig entarten
  • Verdacht auf Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom)
  • Bei symptomfreien Patienten zur Darmkrebs-Screening im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen ab dem 50. Lebensjahr bei Männern und 55. Lebensjahr bei Frauen
  • Patienten mit genetischer (familiärer) Disposition für Darmkrebs:
    • HNPCC (engl. heredetery non-polyposis colorectal cancer; hereditäres kolorektales Karzinom ohne Polyposis, auch als "Lynch-Syndrom" bezeichnet) – Beginn des Darmkrebs-Screenings inkl. Koloskopie ab dem 25. Lebensjahr
    • FAP (familiäre adenomatöse polyposis; obligate Präkanzerose/spätere Krebserkrankung signifikant wahrscheinlich; Entartung beginnt ab dem fünfzehnten Lebensjahr!) – Beginn des Darmkrebs-Screenings inkl. Koloskopie bereits ab dem 10. Lebensjahr
    • Verwandte ersten Grades von Patienten mit kolorektalem Karzinom sollten in einem Lebensalter, das 10 Jahre vor dem Alterszeitpunkt des Auftretens des Karzinoms beim Indexpatienten liegt, erstmals komplett koloskopiert werden, spätestens im Alter von 40-45 Jahren.
      Die Koloskopie sollte bei polypenfreiem Darm in der initialen Koloskopie mindestens alle 10 Jahre* wiederholt werden.
    • Verwandte ersten Grades von Indexpatienten, bei denen Adenome vor dem 50. Lebensjahr nachgewiesen wurden, sollten 10 Jahre vor dem Lebensalter zum Zeitpunkt des Nachweises des Adenoms koloskopiert werden.
      Die Koloskopie sollte bei polypenfreiem Darm in der initialen Koloskopie mindestens alle 10 Jahre* wiederholt werden.

*In der amerikanischen Leitlinie wird ein 5-Jahres-Intervall empfohlen,

Vor der Untersuchung

Wichtig ist eine gute Vorbereitung des Patienten: Drei Tage vor der Koloskopie sollten Patienten Nahrungsmittel mit Kernen, Körnern und Fruchtschalen (Müsli, Vollkornbrot; Mohn, Nüsse, Kiwi, Tomaten, Trauben) meiden. Denn Kerne und Schalen könnten trotz Darmreinigung an der Darmwand haften bleiben und bei der Endoskopie die Sicht beeinträchtigen bzw. die Instrumente verstopfen.
Am Tag vor der Untersuchung muss abgeführt werden – je sauberer der Darm, umso mehr sieht der Gastroenterologe. Dazu erhält der Patient ein in zwei Liter Flüssigkeit aufgelöstes Abführmittel.


Die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat 2007 ein Positionspapier zur Darmreinigung vor Koloskopie herausgegeben. Darin wird generell der Splitting-Dosierung (= Darmreinigung verteilt auf zwei Tage; erster Liter am Vorabend, den zweiten Liter am nächsten Morgen/ca. 4 h vor der Untersuchung) gegenüber dem einteiligen Regime der Vorzug gegeben und auf die Überlegenheit einer PEG-Lösung (Polyethylen-Glykol-(PEG)- und Natriumphosphat-(NaP)-Lösungen; PEG-Lösung plus Vitamin C, Trinkmenge 2 Liter) hingewiesen [1]. Anschließend ist nur noch Trinken erlaubt.
Eine Metaanlyse bestätigt, dass dieses Vorgehen zu besseren Reinigungsergebnissen und einer höheren Patientenzufriedenheit beiträgt [2]. Zudem belegt eine weitere Studie, dass die Splitting-Dosierung das Mikrobiom (Gesamtheit aller den Menschen besiedelnden Mikroorganismen im Darm) weniger belastet [3]. Ebenfalls wird durch die Aufteilung der Koloskopie-Lösung auf zwei Dosen die Adenomdetektionsrate (Rate der gefundenen Adenome) signifikant erhöht [5].

Thrombozytenaggregationshemmer (Plättchenhemmer) oder orale Antikoagulantien (Gerinnungshemmer) müssen bei einer diagnostischen Koloskopie nicht abgesetzt werden. Ist allerdings eine Polypektomie (Entfernung von Polypen) erforderlich, ist ein zweiter Eingriff nach einer Therapiepause von sieben Tagen nötig.

Das Verfahren

Die Koloskopie ist ein Diagnostik- und Behandlungsverfahren gleichermaßen. Um den gesamten Dickdarm (Kolon) sehen und beurteilen zu können, werden spezielle Endoskope mit Licht-, Optik- und Arbeitskanälen verwendet.

Die Spitze dieser biegsamen Schläuche lässt sich in alle Richtungen abwinkeln, sodass fast alle Bereiche des Kolons (Dickdarm) bis zum Caecum (Blinddarm, das ist der am weitesten proximal gelegene Abschnitt des Dickdarms) eingesehen werden können. Bei dieser Untersuchung besteht außerdem der Vorteil, dass aus verdächtigen Bereichen der Darmschleimhaut kleine Gewebeproben entnommen werden können, die dann für eine feingewebliche Untersuchung (Histologie) zur Verfügung stehen.

Technischer Standard sind heute eine High-definition-Auflösung sowie die reale und virtuelle Chromoendoskopie. Bei der Chromoendoskopie werden über das Endoskop Farbstoffe wie Indigokarmin oder Methylenblau direkt auf den suspekten (verdächtigen) Gewebebezirk gesprüht. Dadurch lassen sich Veränderungen der Schleimhaut kontrastreicher darzustellen; ebenfalls sind flache und eingesunkene Veränderungen besser erkennbar.

Die Untersuchung wird ambulant und in Analgosedierung (schmerzfreier Dämmerschlaf) in bequemer Liegeposition durchgeführt.

Eine Koloskopie dauert in der Regel nicht länger als 20 bis 30 Minuten.

Mögliche Komplikationen

  • Stärkere Blutungen (z. B. nach Polypentfernung bzw. Gewebeentnahme) (0,2-0,3 %)
  • Verletzung bzw. Perforation (Durchstoßung) der Darmwand mit Verletzung benachbarter Organe (z. B. Milz)  (0,01-0,1 %)
  • Verletzung des Sphinkters (Schließmuskels) mit dem Endoskop (sehr selten)
  • Verletzungen der Darmwand, die erst nach einigen Tagen zu einer Peritonitis (Bauchfellentzündung) führen
  • Ansammlung von Gasen im Darm möglich, welche zu kolikartigen Schmerzen führen kann.
  • Bei Überempfindlichkeit bzw. Allergien (z. B. Betäubungs-/Narkosemittel, Farbstoffe, Medikamente etc.) kann es vorübergehend zu folgenden Beschwerden kommen: Schwellung, Hautausschlag, Juckreiz, Niesen, tränende Augen, Schwindel oder Erbrechen.
  • Infektionen, nach denen schwere lebensbedrohliche Komplikationen betreffend Herz, Kreislauf, Atmung etc. auftreten, sind sehr selten (1,6 Patienten haben schwere Infektionen auf 1.000 Untersuchungen [9]). Ebenso sind bleibende Schäden (z. B. Lähmungen) und lebensbedrohende Komplikationen (z. B. Sepsis/Blutvergiftung) nach Infektionen sehr selten.

Durch eine Fragebogenaktion wurden Komplikationen während und innerhalb von 4 Wochen nach einer Koloskopie erfasst. 5.252 Teilnehmern, die den Fragebogen vollständig ausgefüllt haben, wurden in die Studie eingeschlossen. Es traten 10 ärztlich bestätigte Blutungen und 2 Perforationen während der Koloskopie auf sowie 6 Blutungen und 2 Perforationen in den vier Wochen nach der Koloskopie (= Komplikationsrate von 20/5 252 = 0,38 %) [6].

Beachte: Bei Patienten über 75 Jahren ist das Risiko für Komplikationen im Folge einer Koloskopie deutlich erhöht. Ältere Patienten mussten in einer Studie mit 38.069 Patienten in den ersten 30 Tagen nach einer Koloskopie mehr als 2,3-fach so oft in eine Klinik wie jüngere; dabei wurden sämtliche Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) und Begleitfaktoren berücksichtigt: Die Rate von Post-Koloskopie-Blutungen war 3-fach erhöht, die von Darmperforation verdoppelt und von Infekten vervierfacht; Raucher hatten ein verdreifachtes Komplikationsrisiko. Die 30-Tage-Mortalitätsrate (Sterberate) betrug bei den jüngeren 0,1 % und unter den älteren Patienten 0,2 % [13].

Weitere Hinweise

  • Kolonkarzinom im Stadium T1 werden in einem Screening nach positivem immunologischen Stuhltest nur in 39 % der Fälle vom Endoskopiker mit bloßem Auge erkannt. Dadurch besteht die Gefahr ungeeigneter Resektionstechniken (Verfahren der chirurgischen Entfernung), etwa der Verwendung der Piecemeal- statt einer En-bloc-Abtragung des Tumors (stückweise Abtragung anstelle einer Abtragung in der Gesamtheit) [11].
  • Ein wichtiger Qualitätsparameter für die Screeningkoloskopie ist die Adenomdetektionsrate (ADR; Anteil der von einem Arzt durchgeführten Screening-Koloskopien, die zur Entdeckung mindestens eines Adenoms führen), die in den westlichen Ländern mindestens 30 % bei Männern und mindestens 20 % bei Frauen betragen sollte.
  • Die Adenomdetektionsrate wird signifikant erhöht, wenn bei der Koloskopie Wasser statt Luft insuffliert wird: Gesamt-ADR in der Wasserinsufflations-Gruppe (WI-Gruppe) betrug 18,3 %, in der Luftinsufflations-Gruppe 13,4 % (RR 1,45, 95 % CI 1,20-1,75; p < 0,001). Des Weiteren wurden in der WI-Gruppe auch mehr kleine (< 10 mm), flache und tubuläre Adenome gefunden (bessere Detektionsrate unter WI); ebenso war in der WI-Gruppe die Patientenzufriendenheit höhter (94,5 % versus 91,5 %) [7].
  • Nach einer negativen Screening-Koloskopie (Vorsorgedarmspiegelung) ist die Inzidenz des Kolonkarzinoms im zehnten Jahr nach der Koloskopie rund um die Hälfte, die Darmkrebsmortalität sogar um 88 % geringer als bei ungescreenten gleichaltrigen Patienten [9].
  • Selbst eine einmalige Sigmoidoskopie (übliche Darmkrebsvorsorge in Groß­britannien) zwischen dem 55. und 64. Lebensjahr kann das Erkrankungsrisiko an ein Kolonkarzinom auch noch nach 17 Jahren senken (Per-Protokoll-Analyse: Reduktion der Kolonkarzinom-Rate 35 %; distale Tumoren: Reduktion 56 %) [4].
  • Ergebnisse einer Zweituntersuchung [10]: Häufigkeit des Auftretens der Läsionen (Schädigungen/Veränderungen) nach Erstkoloskopie in Abhängigkeit der Dauer der vergangenen Jahre nach der ersten Koloskopie:
    • 1-5 Jahre: 20,7 % aller Untersuchten hatten Läsionen
    • 5-10 Jahre: 23 %
    • > 10 Jahre: 21,9 %
    Ergebnisse bei Betrachtung der klinisch wesentlich relevanteren fortgeschrittenen Vorstufen:
    • 1-5 Jahre: 2,8 % aller Untersuchten hatten Läsionen
    • 5-10 Jahre: 3,2 %
    • > 10 Jahre: 7 %
    Fazit: Bei einer Folgekoloskopie in den ersten zehn Jahren nach einer unauffälligen Darmspiegelung werden nur sehr selten relevante Befunde gefunden. In besonderen Fällen, wie zum Beispiel einem erhöhten Risiko aufgrund einer familiären Vorbelastung, sollte allerdings eine Folgeuntersuchung früher durchgeführt werden.

Ihr Nutzen

Die Koloskopie bietet Ihnen eine effektive Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von:

  • Darmkrebs (Kolonkarzinom)
  • Dickdarmpolypen/-adenome
  • Divertikulitis – als Divertikulose bezeichnet man Ausstülpungen der Darmwand. Entzünden sich diese Ausstülpungen, spricht man von Divertikulitis
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Sie bietet Ihnen die Möglichkeit zur frühzeitigen Erkennung krankhafter Veränderungen der Schleimhaut des Darmes wie beispielsweise Dickdarmpolypen/-adenome oder Darmkrebs. Die zunächst benignen (gutartigen) Veränderungen können rechtzeitig erkannt und entfernt werden. So kann die Entstehung einer Krebserkrankung verhindert werden.

Die Koloskopie zählt zu den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen und sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden (s. u. "Vorsorgeplan für den Mann" bzw. "Vorsorgeplan für die Frau". 

Literatur

  1. Ell C, Friedrich-Rust M, Schmit W: Positionspapier der Sektion Endoskopie der DGVS zur Darmreinigung vor Koloskopie. Mitteilungen der DGVS 1191. Z Gastroenterol 2007; 45: 1191-1198, Karl Demeter Verlag im Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York · ISSN 0044-2771. doi 10.1055/s-2007-963632
  2. Martel M et al.: Split-Dose Preparations are Superior to Day-before Bowel Cleansing Regimens: a Meta-analysis. Gastroenterology, online 1. April 2015. doi: 10.1053/j.gastro.2015.04.004.
  3. Jalanka J et al.: Effects of bowel cleansing on the intestinal microbiota. Gut 2015; 64: 1562-1568
  4. Atkin W et al.: Long term eff ects of once-only fl exible sigmoidoscopy screening after 17 years of follow-up: the UK Flexible Sigmoidoscopy Screening randomised controlled trial. Lancet. 2017; 389: 1299–1311
  5. Radaelli F et al.: Split-dose preparation for colonoscopy increases adenoma detection rate: a randomized controlled trial in an organized screening programme. Gut 2017; 66: 270-277
  6. Zwink N et al.: Komplikationsrate der Vorsorgekoloskopie im Krebsfrüherkennungsprogramm. Prospektive Kohortenstudie zu Komplikationen während der Untersuchung und in den folgenden vier Wochen. Dtsch Arztebl Int 2017; 114(18): 321-7. doi: 10.3238/arztebl.2017.0321.
  7. Jia H et al.: Water exchange method significantly improves adenoma detection rate: a multicenter, randomized controlled trial. Am J Gastroenterol 2017; 112: 568-576. doi:10.1038/ajg.2016.501
  8. Wang P et al.: Rates of infection after colonoscopy and osophagogastroduodenoscopy in ambulatory surgery centres in the USA. Gut, May 2018 http://dx.doi.org/10.1136/gutjnl-2017-315308
  9. Lee JK et al.: Long-term Risk of Colorectal Cancer and Related Deaths After a Colonoscopy With Normal Findings. JAMA Intern Med 2018; https://doi.org/10.1001/jamainternmed.2018.5565
  10. Heisser T, Le Peng, Weigl K, Hoffmeister M, Brenner H: Outcomes at Follow-Up of a Negative Colonoscopy in the Average-Risk Population: A Systematic Review and Meta-Analysis BMJ 2019, doi: 10.1136/bmj.l6109
  11. Vleugels JLA et al.: Suboptimal endoscopic cancer recognition in colorectal lesions in a national bowel screening programme. Gut 2019; https://doi.org/10.1136/gutjnl-2018-316882
  12. Carr PR et al.: Estimation of Absolute Risk of Colorectal Cancer Based on Healthy Lifestyle, Genetic Risk, and Colonoscopy Status in a Population-Based Study. Gastroenterology 14 March 2020 https://doi.org/10.1053/j.gastro.2020.03.016
  13. Causado-Calo N et al.: Association Between Age and Complications After Outpatient Colonoscopy. Author Affiliations Article Information JAMA Netw Open. 2020;3(6):e208958. doi:10.1001/jamanetworkopen.2020.8958

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie: Gastrointestinale Endoskopie, Sedierung. (AWMF-Registernummer: 021 - 014), Mai 2015 Langfassung

     
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