Der fT3-Wert bezeichnet die Konzentration des freien Trijodthyronins.
Die beiden Schilddrüsenhormone T3 (Triiodthyronin) und T4 (Thyroxin) liegen proteingebunden vor und werden bei Bedarf durch Umwandlung in die freie Form biologisch wirksam. Im Labor wird diese freie Form gemessen.
T3 hat eine fünffach stärkere Wirkung als T4 und wird zu 80 % außerhalb der Schilddrüse aus T4 hergestellt (so genannte Konversion).
Die biologische Halbwertzeit liegt bei circa 19 Stunden. Beim T4 beträgt sie das Zehnfache.
Synonyme
- fT3
- Triiodthyronin
Benötigtes Material
- Blutserum
Normalwerte für fT3
| Erwachsene | 3,4 -7,2 pmol/l |
| Kinder (13-18 Jahre) | 5,2-8,6 pmol/l |
| Kinder (7-13 Jahre) | 6,2-9,5 pmol/l |
| Kinder (1-7 Jahre) | 5,2-10,2 pmol/l |
| Säuglinge (1.-12. Lebensmonat) | 5,1-10,0 pmol/l |
| Neugeborene (3.-30. Lebenstag) | 4,3-10,6 pmol/l |
| Neugeborene (1. und 2. Lebenstag) | 5,2-14,3 pmol/l |
| Neugeborenes (Nabelschnurblut) | 1,6-3,2 pmol/l |
Umrechung: ng/l x 1,54 = pmol/l
Bewertung
Es finden sich erhöhte fT3-Werte bei folgenden Zuständen bzw. Erkrankungen
- Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
Es finden sich verminderte fT3-Werte bei folgenden Zuständen bzw. Erkrankungen
- Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)
- Tumorkachexie – Abmagerung durch einen bösartigen Tumor













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