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Einleitung
Wasting

Wasting (Synonyme: Wasting-Syndrom; Auszehrung; Auszehrungs-Syndrom; Mangelernährung; ICD-10-GM E46: Nicht näher bezeichnete Energie- und Eiweißmangelernährung; ICD-10-GM M62.50 Muskelschwund und -atrophie, andernorts nicht klassifiziert: Mehrere Lokalisationen) beschreibt den gleichzeitigen und ungewollten Verlust von Muskulatur (Körperzellmasse) und Körpergewicht aufgrund einer unzureichenden Nährstoffzufuhr (Makro- und Mikronährstoffzufuhr) oder einer schweren Erkrankung. Besonders betroffen davon sind Personen mit Lebererkrankungen, Patienten auf Intensivstationen oder mit Immundefekten wie AIDS. Das Wasting-Syndrom im Rahmen einer HIV-Erkrankung (HIV-Auszehrungssyndrom) beschreibt eine ungewollte Gewichtsabnahme von mindestens 10 % des ursprünglichen Körpergewichts über einen Zeitraum von 6 Monaten bei gleichzeitig chronischer Diarrhoe (Durchfälle) ohne Erregernachweis und/oder Fieber. Es handelt sich dabei um eine typische Komplikation des AIDS-Endstadiums.

Jeder Patient mit Wasting-Syndrom ist auch kachektisch, aber nicht jeder kachektische Patient hat ein Wasting-Syndrom.

Das HIV-Wasting-Syndrom ist auf Grund der Verbesserung der Therapie ("antiretrovirale Dreifachtherapie"; seit 1996) in den Industrieländern sehr selten geworden.

Verlauf und Prognose: Die Erkrankung geht mit körperlicher Schwäche einher. Im Vordergrund steht die Verbesserung des Ernährungszustandes des Patienten. Der Verlauf des Wasting-Syndroms ist abhängig vom Krankheitsverlauf selbst und weniger von der Grunderkrankung.


     
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