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Einleitung
Multiple Chemical Sensitivity (MCS)
Die Multiple Chemical Sensitivity (Synonyme: Chemikalien-Intoleranz; Chemische Mehrfachempfindlichkeit; Idiopathic Environmental Intolerances (IEI); Idiopathische Chemikaliensensitivität; MCS; MCS-Syndrom; Multiple Chemikalienunverträglichkeit; ICD-10: T78.4a – Multiple Chemical Sensitivity (MCS)) ist eine Erkrankung, die eine Reaktion des zentralen Nervensystems darstellt. Sie bezeichnet die Überempfindlichkeit eines Patienten gegenüber diversen Chemikalien und Umweltschadstoffen, wie beispielsweise
  • Duftstoffen
  • Lösungsmitteln
  • Formaldehyd
  • Pestiziden
  • Waschmitteln
  • Wohnraumgifte
  • PCB
  • Schwermetallen
Beim MCS-Syndrom liegt in der Regel keine Akutvergiftung (Noxe) vor, sondern es ist durch eine „initiale Noxe“ beziehungsweise einen „toxisch induzierten Toleranzverlust“ – TILT – charakterisiert.

Da beim MCS-Syndrom das zentrale Nervensystem betroffen ist, können Krankheitssymptome im ganzen Körper und in allen Organen auftreten.
Betroffene können schwerstbehindert und arbeitsunfähig sein.
Chemische Substanzen in Konzentrationen, in denen die Allgemeinbevölkerung diese kaum wahrnimmt, führen bei Menschen mit MCS zu unterschiedlichen, unspezifischen Symptomen.

     
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