Jeder Stoff, der nicht zur natürlichen Zusammensetzung der Luft gehört, wird als Verunreinigung bezeichnet.
Folgende Stoffe verunreinigen die Luft
- Kohlenmonoxid
- Stickoxide
- Schwefeloxid
- Benzol
- Fluorchlorkohlenwasserstoffe - FCKW
- Fluorkohlenwasserstoffe
- Kohlendioxid
- Ozon
- Asche, Ruß
- Staub - insbesondere Feinstaub* (Straßenverkehr – insbesondere Dieselmotoren; Toner von Laserdruckern)
*Als Feinstaub definiert man Partikel mit einer Größe von unter zehn Mikrometern. Dabei gelten vor allem Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometern als besonders gesundheitsgefährdend, da sie als „lungengängiger Feinstaub" tief in die Lungen eindringen.
Frauen, die in der Schwangerschaft höheren Konzentrationen an lungengängigem Feinstaub ausgesetzt waren, brachten überdurchschnittlich viele Kinder mit einem Geburtsgewicht von weniger als 3000 Gramm zur Welt. Untersucht wurden 1016 Mütter und ihre Kinder, die zwischen 1998 und 1999 in München geboren wurden. Daten aus Messungen an 40 Standorten in München konnten die Belastung der Mütter durch verkehrsbedingte Luftschadstoffe, darunter lungengängige Feinstaubpartikeln, bestätigen.
Quelle: GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg; Institut für Gesundheit und medizinische Forschung INSERM, 2007
Wer an stark befahrenen Straßen wohnt, bekommt eher eine Atherosklerose.
Quelle: Forscher der Unis Duisburg-Essen und Düsseldorf, Analyse der Heinz-Nixdorf-Recall-Studie
Sowohl im Sommer als auch im Winter kommt es gerade in großen Städten aufgrund der windschwachen Lage und dichten Besiedlung zum so genannten Smog. Dieser bezeichnet eine Luftverunreinigung und wird unter anderem durch Abgase von Verkehrsmitteln, Verbrennungskraftwerken (Emissionen) sowie durch UV-Strahlung verursacht.
Smog enthält zahlreiche Schadstoffe in hohen Konzentrationen, die insbesondere für ältere Menschen und Kinder gefährlich sein können. Dazu zählen unter anderem Schwefeldioxid, schweflige Säure, Kohlenmonoxid, Wasserstoffperoxid und Methan.
Smog und hohe Ozonwerte können zu folgenden Erkrankungen oder Beschwerden führen
- Atemwegserkrankungen – wie Reizhusten, Bronchitis, Asthma bronchiale
- Augen – brennende, juckende, tränende Augen
- Verstärkung und Verschlimmerung von Allergien











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