Das Klima verändert sich zunehmend. Globale Erwärmung, Treibhauseffekt, Vergrößerung des Ozonloches und Waldsterben sind keine Fremdworte mehr.
Der Mensch greift maßgeblich in die Natur ein, was nicht ohne negative Folgen bleibt - für Mensch und Natur.
Insgesamt sind die Temperaturen höher. Im Sommer wie im Winter kommt es zum Anstieg der Temperaturen und es gibt weniger Frost im Winter. Trockenperioden wechseln sich ab mit zu starken Niederschlägen. Durch zu viel Hitze und Trockenheit laugen die Böden aus und die Pflanzen können nicht gedeihen.
Was sind die – wahrscheinlichen – Folgen des Klimawandels?
- In südlichen Ländern sind die Ernteerträge geringer als noch vor einigen Jahren.
- Milde Winter und die Hitze nach langer Regenperiode schaffen ideale Bedingungen für Mücken und Zecken. Es ist daher von einem stark erhöhten Borreliose-Risiko auszugehen.
- Durch das wärmere Klima wird sich die Heuschnupfensaison deutlich ausdehnen
Der Grund ist eindeutig: manche Pollen werden früher fliegen – andere wiederum werden bis weit in den Oktober fliegen.
In Frankreich und Italien sind Ambrosia-Allergien bereits zu einem massiven Problem geworden. Dei Ambrosia-Pflanze (Traubenkraut) kann während der Blütezeit von Mitte Juli bis Mitte Oktober auch Atemnot und Asthma auslösen. - Die in seltenen Fällen tödlich verlaufende West-Nil-Virus-Infektion wird im Zusammenhang mit dem Klimawandel als mögliche neue Infektionskrankheit in Europa diskutiert.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Bernhard-Nocht-Instituts, des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert Koch-Instituts.
Herausgeber: Robert Koch-Institut Nordufer 20 D-13353 Berlin http://www.rki.de - Tropische Insekten schaffen zunehmend den Weg nach Europa. Möglicherweise kommen auf diesem Wege tropische Erkrankungen zu uns wie: Malaria, Leishmaniose etc.
Die Leishmaniose ist inzwischen in Südfrankreich angekommen. Überträger ist die Sandmücke. Diese ist bereits in Baden-Württemberg angekommen. - Naturkatastrophen scheinen häufiger aufzutreten.











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