Verhaltenstherapie
Zunächst muss wie bei jeder Essstörung der Wille des Betroffenen vorhanden sein, das Übergewicht und damit auch die zahlreichen damit verbundenen Gesundheitsrisiken zu reduzieren. Dies wird mit Hilfe von Verhaltenstherapie erreicht.
Ist dieser Schritt getan, gilt es, die Ernährung sinnvoll umzustellen.
Ernährungstherapie
Diäten ohne ärztliche Betreuung führen fast nie zum gewünschten Ergebnis.
Nur eine dauerhafte Umstellung der Ernährung und sportliche Aktivität kann dazu führen, das Gewicht gesund zu reduzieren und anschließend dauerhaft zu halten.
Tipps zum Abnehmen:
Abnehmwillige dürfen essen, bis sie satt sind, allerdings sollten sie dafür Nahrung mit einer geringen Kaloriendichte (definiert als Kilokalorien pro Gramm) wählen.
Am größten ist der Effekt, wenn Sie zum einen wenig Fett essen – Fett hat die höchste Kaloriendichte (9,3 kcal/g) – und zusätzlich bevorzugt Nahrung mit hohem Wassergehalt konsumieren – also Obst, Gemüse oder fettarme Suppen.
Teilnehmer, die sich an diese Diätempfehlungen hielten, hatten nach einem Jahr im Schnitt 7,9 kg abgenommen, Adipöse mit ausschließlich fettarmer Nahrung nur 6,4 kg [1].
Des Weiteren ist insbesondere zu beachten, dass Übergewichtige keine Zwischenmahlzeiten einnehmen.
Informationen über ein ärztlich betreutes Abnehmprogramm erhalten Sie hier.
Sport – körperliche Aktivität
Sportliche Aktivitäten stellen eine wichtige Maßnahme bei Gewichtsreduktion da: Ihr betreuender Arzt erstellt für Sie – auf der Grundlage Ihres Gesundheit-Checks – ein individuelles Fitnessprogramm.
Literatur
- Ello-Martin JA, Roe LS, Ledikwe JH, Beach AM, Rolls BJ.
Dietary energy density in the treatment of obesity: a year-long trial comparing 2 weight-loss diets.
Am J Clin Nutr. 2007 Jun;85(6):1465-77.












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