Bei der Enzymtherapie handelt es sich um eine ergänzende Therapie, die häufig neben den klassischen Methoden der Medizin durchgeführt wird.
Das Verfahren
Bei der Enzymtherapie werden pflanzliche oder tierische Enzyme, meist Hydrolasen bzw. Proteasen, vom Patienten eingenommen. Die Enzyme werden dabei unverändert durch die Darmschleimhaut aufgenommen und können so ihre Wirkung im Blut und Gewebe entfalten. Als Stoffwechselkatalysatoren haben sie auf sehr viele Prozesse im Organismus Einfluss wie beispielsweise Anregung von körpereigenen Stoffen wie Zytokine und Interleukine. Des Weiteren haben sie einen antiinflammatorischen (entzündungshemmenden), abschwellenden, analgetischen (schmerzlindernden), immunstimulierenden und heilungsfördernden Effekt.
Ebenso soll durch die Enzymtherapie auch eine Verringerung der Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie sowie gleichzeitig ein besserer Erfolg dieser Therapien erreicht werden.
Diese Wirkmechanismen sollen zu einem besseren Allgemeinbefinden des Patienten führen.
Die Enzymtherapie wird begleitend bei folgenden Erkrankungen empfohlen
- Krebserkrankungen
- Akute Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Distorsion (Zerrung) und Prellung (z.B. Sportverletzungen)
- Akute und chronische Erkrankungen (HNO-Bereich; Geschlechtsorgane)
- Wundheilungsstörungen
Ihr Nutzen
Die Enzymtherapie bietet Ihnen eine wirkungsvolle, komplementäre Therapie bei vielen Erkrankungen.













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