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Medikamentöse Therapie
Enteritis

Salmonellose

Treten keine Komplikationen auf, ist eine Behandlung mit Medikamenten nicht notwendig und auch nicht angezeigt. In schweren Fällen – so genanntem typhösem Verlauf – oder Erkrankungen im ersten Lebensjahr ist auch wegen der Gefahr einer Absiedlung in andere Organe eine medikamentöse Therapie indiziert. Diese sollte auch bei schweren Grundkrankheiten wie z. B. AIDS, nach Organtransplantationen oder bei Menschen höheren Alters erfolgen. Dabei ist immer eine Resistenzbestimmung – Bestimmung des Widerstandes gegen unterschiedliche Antibiotika – des Keimes erforderlich.


Folgende Medikamente werden bei Salmonellose eingesetzt

  • Co-Trimoxazol
  • Ampicillin
  • Fluorochinolone – z.B. Ofloxacin, Ciprofloxacin

Enterohämorrhagische Colitis

Die Enterohämorrhagische Colitis wird symptomorientiert behandelt. Eine Antibiotikagabe erfolgt nicht, da sich dadurch die Bakterienausscheidungszeit verlängert.

Pseudomembranöse Colitis

Die medikamentöse Therapie besteht neben ausreichender Flüssigkeitszufuhr in der Gabe von Antibiotika, z.B. Metronidazol oder Vancomycin.


     
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