Folgende Risikofaktoren sind bei Colitis ulcerosa von Bedeutung.
Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren
- Familiäre Häufung
- Abstammung – Europäer haben ein höheres Risiko als Afrikaner oder Asiaten
- Stillzeit – das Stillen scheint das Risiko des Kindes, an Colitis ulcerosa zu erkranken, zu senken
- Linkshänder haben ein erhöhtes Risiko [1]
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Stress – es wird vermutet, dass Stress eine Rolle bei der Entstehung von Colitis ulcerosa haben könnte. Allerdings sind die Studienergebnisse noch nicht eindeutig [2]
- Hygienesituation – regelmäßiger
Kontakt mit Stalltieren oder ihren Ausscheidungsprodukten im ersten
Lebensjahr ist statistisch mit einer Halbierung des Risikos assoziiert,
bis zum 18. Lebensjahr an Colitis ulcerosa zu erkranken (Hypothese:
mangelnde Konfrontation mit Parasiten und mikrobiellen Toxinen erhöht
das Risiko zur "Fehlprogrammierung" des Immunsystems und führt so zu
Autoimmunerkrankungen)
Quelle: Professor Sibylle Koletzko vom Dr. von Hauner'schen Kinderspital der Universität München
- Depression und Angstzustände [3]
Literatur
- Morris DL, Montgomery SM, Galloway ML, Pounder RE, Wakefield AJ.
Inflammatory bowel disease and laterality: is left handedness a risk?
Gut. 2001 Aug;49(2):199-202. - Maunder RG.
Evidence that stress contributes to inflammatory bowel disease: evaluation, synthesis, and future directions.
Inflamm Bowel Dis. 2005 Jun;11(6):600-8. Review. - Kurina LM, Goldacre MJ, Yeates D, Gill LE.
Depression and anxiety in people with inflammatory bowel disease.
J Epidemiol Community Health. 2001 Oct;55(10):716-20.












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