B-Streptokokken

Mit der Muttermilch können Krankheitserreger übertragen werden und bei den Kindern die entsprechende Erkrankung auslösen, mit unterschiedlicher Ausprägung des Krankheitsverlaufes. Wichtige Erreger sind in diesem Zusammenhang Streptokokken der Gruppe B (GBS).

B-Streptokokken lassen sich bei ca. 1-3,5 % der GBS-positiven stillenden Mütter in der Muttermilch nachweisen. Sie können damit in den Darm des Kindes gelangen und ihn kolonisieren.
Eine GBS-Sepsis ist nur in seltenen Fällen innerhalb der ersten drei Lebensmonate beobachtet worden. In 50 % der Fälle geht diese mit einer Meningitis (Hirnhautentzündung) einher, die letal (tödlich) verlaufen oder zu schweren neurologischen Folgeschäden führen kann.

Sowohl einer Ansteckung als auch einem ungünstigen Verlauf lässt sich gut vorbeugen. Eine infizierte Mutter wird mit Antibiotika (Penicillin, Erythromycin oder Roxithromycin) behandelt. Zudem sollte die Mutter auf eine entsprechende Handhygiene achten.

Innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden nach Therapiebeginn sollte nicht gestillt werden. In dieser Zeit kann die Mutter abpumpen und die Milch verwerfen. Das Baby sollte engmaschig überwacht werden und ggf. mit behandelt werden.

     
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