Eine medikamentöse Therapie der latenten Hypothyreose ist in den folgenden Fällen grundsätzlich angezeigt
- Bei einem TSH-Wert von >10 mU/l
- Diffuse Struma (Schilddrüsenvergrößerung)
- Nach einer Thyreoidektomie (Schilddrüsenentfernung)
- Nach einer Radiojodtherapie – Therapie einer Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) oder eines Schilddrüsenkarzinoms (Schilddrüsenkrebs)
- Nach Strahlentherapie der Halsregion
- Schwangerschaft
- Kinderwunsch
- Schilddrüsenvolumen < 5 ml
- Diabetes mellitus – als Begleiterkrankung
Eine medikamentöse Therapie der latenten Hypothyreose kann in folgenden Fällen indiziert sein
- Neugeborene
- Kinder
- Jugendliche
- Zyklusstörungen wegen Hyperprolaktinämie (erhöhte Prolaktinwerte) – erhöhte Prolaktionwerte führen bei der Frau zur Follikelreifungsstörungen, das heißt Eizellreifungsstörungen bis hin zur Anovulation (=Ausbleiben des Eisprungs) mit verlängerten Zyklen und im Regelfall mit einer Störungen in der zweiten Zyklusphase (Corpus luteum-Inffuizienz), der so genannten Gelbkörper-Phase – in Folge dessen kommt es zu Fertilitätsstörungen (Fruchtbarkeitsstörungen)
- Libidostörungen des Mannes wegen Hyperprolaktinämie
- Hypercholesterinämie – erhöhte Cholesterinwerte im Blut
- Depressionen
Folgende Medikamente – 1.Ordnung (Hauptindikation) – werden eingesetzt
- Schilddrüsenhormonsubstitution mit Levothyroxin (T4)













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