Die Anamnese – Krankengeschichte – stellt einen wichtigen Baustein in der Diagnostik der Rückenschmerzen dar
Familienanamnese
Soziale Anamnese
- Psychische Belastungen
- Körperliche Aktivität
Vegetative Anamnese
- Seit wann haben Sie Rückenschmerzen?
- Wie stark sind die Schmerzen?
- Wo sind die Schmerzen lokalisiert?
- Haben Sie begleitende Symptome wie Fieber oder allgemeines Krankheitsgefühl?
Um die Schmerzen genauer zu verstehen, wird in
der Regel ein Schmerztagebuch angelegt, welches vom Patienten geführt werden
muss.
Dadurch gewinnt der Arzt wertvolle Erkenntnisse über Art und Auftreten des
Schmerzes, die bei der genauen Diagnosestellung hilfreich sein können.
Eigenanamnese inklusive Medikamentenanamnese
- Vorerkrankungen
- Operationen
- Vorbehandlung der Rückenschmerzen
- Medikamenteneinnahme – hier sind vor allem Glukokortikoide zu nennen
Glukokortikoide sind Medikamente gegen Entzündungen. Außerdem werden sie bei überaktivem Immunsystem – beispielsweise bei allergischen Reaktionen – eingesetzt. Sie können bei oraler Langzeittherapie (also Einnahme von Tabletten) zu Osteoporose-bedingten Frakturen (Knochenbrüchen) führen und dadurch zu Rückenschmerzen.
Achtung!
Drei Monate oder länger systemische
Glukokortikoidtherapie erhöht das Osteoporoserisiko um 30-50 Prozent. Bei einer
Therapie mit Dosieraerosolen, wie beispielsweise beim Asthma bronchiale tritt
diese Nebenwirkung nicht auf.












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