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Anamnese
Schwindel – Vertigo

Die Anamnese – Krankengeschichte – stellt einen wichtigen Baustein in der Diagnostik des Schwindels dar

Familienanamnese

Soziale Anamnese

Vegetative Anamnese

  • Wann tritt der Schwindel auf? Im Liegen, Sitzen, Stehen?
  • Wie lange dauert der Schwindel an?
  • Gibt es neben dem Schwindel noch andere Symptome?

Eigenanamnese inklusive Medikamentenanamnese

  • Vorerkrankungen
  • Operationen

Folgende Medikamente können Schwindel auslösen

  • Antiallergika − Medikamente wie Clemastin oder Ctirizin, die bei allergischen Reaktionen verabreicht werden
  • Antibiotika − Medikamente wie Aminoglykoside, Penicillin, die bei bakteriellen Infektionen eingesetzt werden
  • Anticholinergika − Medikamente wie Atropin oder Butylscopolamin, die den Parasympathikus hemmen
  • Antidepressiva − Medikamente wie Amitriptylin, die bei Depressionen eingesetzt werden
  • Antidiabetika − Medikamente wie Insulin oder Glipizid, die zur Behandlung des Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) eingesetzt werden
  • Antiemetika − Medikamente wie Metoclopramid, die gegen Übelkeit eingesetzt werden
  • Antiepileptika − Medikamente wie Carbamazepin, die bei Epilepsie eingesetzt werden
  • Analgetika − Medikamente wie Acetylsalicylsäure (ASS) oder Metamizol, die zur Schmerzbekämpfung eingesetzt werden
  • Antihypertensiva − Medikamente wie Metoprolol oder Verapamil, die bei Hypertonie (Bluthochdruck) eingesetzt werden
  • Antikoagulanzien − Medikamente wie Heparin oder Phenprocoumon, die die Blutgerinnung hemmen
  • Antimykotika − Medikamente wie Amphoterizin B, die gegen Pilzerkrankungen eingesetzt werden
  • Antiphlogistika − Medikamente wie Acetylsalicylsäure (ASS) oder Ibuprofen, die gegen Entzündungen eingesetzt werden
  • Antitussiva − Medikamente wie Codein oder Dihydrocodein, die den Hustenreiz unterdrücken
  • Bronchospasmolytika − Medikamente wie Salbutamol, die beim Asthma bronchiale eingesetzt werden und die Bronchien erweitern
  • Diuretika − Medikamente wie Furosemid, die zur Entwässerung eingesetzt werden
  • Hypnotika − Medikamente wie Phenobarbital, die zur Sedierung und zur Narkoseeinleitung genutzt werden
  • Kortikosteroide − Medikamente wie Kortison, die vor allem bei Entzündungen und allergischen Reaktionen eingesetzt werden
  • Lokalanästhetika − Medikamente wie Lidocain, die zur Betäubung einzelner Körperregionen eingesetzt werden
  • Mykolytika − Medikamente wie Ambroxol, die den Abtransport des Schleims aus den Atemwegen fördern
  • Prostaglandine − Medikamente wie Misoprostol oder Alprostadil, die unter anderem bei Ulzera ventrikuli und Ulzera duodeni (Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre) und der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (paVK) eingesetzt werden
  • Tranquilizer − Medikamente wie Diazepam, die beruhigend und sedierend wirken
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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