Folgende Risikofaktoren sind bei einem Tinnitus von Bedeutung
Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren
- Genetische Belastung
Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren
- Psychische Belastungen (z.B. Stress)
Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
- Akustikusneurinom – Tumor vom Hörnerven ausgehend
- Anämie (Blutarmut)
- Borreliose
- Chronische Lärmschwerhörigkeit
- Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) – wie beispielsweise angeborene Zahnfehlstellung, Bruxismus (Zähneknirschen), einseitiges Kauen; Myoarthropathie des Kiefergelenkes
- Gefäßerkrankungen wie Anomalien der Hirngefäße oder AV-Shunts (Verbindungen zwischen Arterien und Venen)
- Gehörgangsverschluss durch Zerumen (Ohrenschmalz) oder Fremdkörper
- Hörsturz – akute Hörminderung
- Hypertonie (Bluthochdruck)
- Hypotonie – niedriger Blutdruck
- Knalltrauma
- Morbus Ménière – Innenohrerkrankung mit Schwindel
- Myoklonien (Zuckungen) der Mittelohrmuskulatur
- Offene Tuba auditiva – Verbindung zwischen Ohr und Nase, die normalerweise durch Schleimhaut verschlossen ist
- Otitis media (Mittelohrentzündung)
- Otosklerose – zunehmende Schwerhörigkeit durch Knochenumbauprozesse
- Presbyakusis (Altersschwerhörigkeit)
- Psychosomatische Erkrankungen
- Schädel-Hirn-Trauma – Schädel-Hirn-Verletzungen
- Thyreotoxikose – Schilddrüsenüberfunktion mit exzessiver Hormonproduktion
- Trommelfellperforation – Riss im Trommelfell
- Zervikalsyndrom – Erkrankungen der Halswirbelsäule












Arztsuche
Newsletter
Expertenrat
Ansprechpartner



