Zur Prävention des Hörsturzes muss insbesondere auf eine Reduktion der Risikofaktoren geachtet werden.
Modifizierbare, das heißt beeinflussbare Risikofaktoren
- Psychische Belastungen
- Rauchen
- Stress
Behandelbare Erkrankungen
- Akustikusneurinom – Tumor am Hörnerven
- Arteria Vertebralis-Insuffizienz – Unvermögen der Wirbelsäulenarterie, genügend Blut ans Ohr zu pumpen
- Borreliose – bakterielle Infektion, die durch Zecken übertragen wird
- Diabetes mellitus
- Einblutungen – beispielsweise bei Therapie mit Antikoagulanzien (gerinnungshemmende Medikamente wie Phenprocoumon)
- Herpes zoster (Gürtelrose)
- Herzerkrankungen, die zu eingeschränkter Leistungsfähigkeit führen, wie beispielsweise Herzinsuffizienz – Herzschwäche
- HWS-Gefügestörungen – Veränderungen an der Halswirbelsäule
- Hyperlipidämie (Fettstoffwechselstörung) – Erhöhung der Blutfette
- Hyperurikämie (Harnsäurestoffwechselstörung) – erhöhte Harnsäurewerte im Blut
- Innenohrembolie – Verschluss einer das Innenohr versorgenden Arterie mit resultierender Minderversorgung
- Perilymphfistel – durch Verletzung der Grenze zwischen Innen- und Mittelohr auftretende Verlagerung der Innenohrflüssigkeit ins Mittelohr
- Plötzliche Blutdruckabsenkung
- Sludge-Phänomen – Verklumpung des Blutes aufgrund von Blutviskositätsstörungen
- Vasomotorische Störungen – Störungen in der Regulation der Gefäßweite
- Virusinfektionen wie beispielsweise einer Infektion mit dem HI-Virus, Mumps etc.












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