Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen, die durch chronische Niereninsuffizienz mit bedingt sein können
Bluterkrankungen – Immunsystem
- Renale Anämie (Blutarmut)
- Urämie (Harnvergiftung)
- Gerinnungsstörungen
Hormone – Stoffwechsel
- Glukosestoffwechselstörungen – Störungen des Zuckerstoffwechsels
- Wachstumsstörungen bei Kindern
- Metabolische Azidose
Gehirn – Nerven
- Restless-Legs-Syndrom – Syndrom der ruhelosen Beine
- Neuropathie – Nervenerkrankungen des peripheren Nervensystems
Herz – Kreislauf
- Koronare Herzkrankheit (KHK) – durch Arteriosklerose (Arterienverkalkung) bedingte Verengung der Herzkranzgefäße
- Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
- Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
- Hypertonie (Bluthochdruck)
- Linksventrikuläre Hypertrophie – Vergrößerung des linken Ventrikels (Herzkammer)
- Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
Magen – Darm
- Gastritis (Magenentzündung)
- Divertikulose – Schleimhautausstülpungen im Darm
Bauchspeicheldrüse
- Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
Muskel-Skelett-System und Bindegewebe
- Renale Osteopathie – Nierenerkrankungsbedingte Mineralisationsstörung und vermehrter Knochenabbau
- Albuminosteopathie – Mineralisationsstörung und vermehrter Knochenabbau durch die schädigende Wirkung des Albumins (Körpereiweiß)
- ß²-Mikroglobulin-Amyloidose – Ablagerung von Proteinen in Knochen und Gelenken; Komplikation nach Langzeitdialyse (Blutwäsche)
Geschlechtsorgane
Sexualität
- Infertilität – Unvermögen, eine Schwangerschaft auszutragen
- Impotenz
- Oligospermie – zu wenige Spermien im Ejakulat (< 20 Millionen Spermien pro ml Ejakulat)
Elektrolyte
- Hypokalzämie – zu niedrige Kalziumwerte im Blut
- Hyperphosphatämie – zu hohe Phosphatwerte im Blut
- Hyponatriämie – zu niedrige Natriumwerte im Blut
- Hyperkaliämie – zu hohe Kaliumwerte im Blut
- Hypermagnesiämie – zu hohe Magnesiumwerte im Blut












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