www.dgf-tv.de
Medikamentöse Therapie
Harninkontinenz

Folgende Medikamente – 1.Ordnung (Hauptindikation) – werden eingesetzt

  • Alphablocker – Medikamente zur Behandlung des Bluthochdrucks und der Prostatahyperplasie – gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse – wie beispielsweise Prazosin
  • Anticholinergika – Substanzen wie Oxybutynin, die die Wirkung von Acetylcholin – einem – Transmitter – Überträgerstoff – unterdrücken, führen so zu einer verminderten Aktivität des Schließmuskels bei Dranginkontinenz
  • Lokale Östrogensubstitution bei Belastungsinkontinenz* – Scheidencremes oder -zäpfchen müssen zwei- bis dreimal pro Woche angewandt werden; die Therapie ist angezeigt bei Belastungsinkontinenz
*Eine lokale Östrogentherapie kommt vor allem für Frauen in der Postmenopause infrage. Aber auch jüngere Frauen können, wenn sie Kontrazeptiva nehmen, einen relativen Östrogenmangel haben.
Östrogene stimulieren die Östrogen-Rezeptoren im Urethra-Epithel und sensibilisieren so die Alpha-Rezeptoren. Dadurch erhöht sich der Harnröhrentonus. Zudem fördern Östrogene den Aufbau des Epithels in der Urethra. Deshalb sind sie als Scheidencremes oder -zäpfchen in Kombination mit den obigen Medikamenten oder Beckenbodentraining für die Inkontinenztherapie sinnvoll.

     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
Suchen im
Gesundheits-Lexikon

 
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
   -
 
Anzeige EU-CELL Vitalstoffe - Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und vieles mehr - Ein Geschenk für das Leben
ArztOnline.jpg
 
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner