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Risikofaktoren
Minimal-Change-Glomerulonephritis

Folgende Risikofaktoren sind bei Minimal-change-Glomerulonephritis von Bedeutung

Biographische – unveränderbare – Risikofaktoren

  • Männliches Geschlecht
  • Junges Alter
  • Nahrungsmittelallergien

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen

  • Nach Infekten verschiedenster Art, unter anderem auch bei der HIV-Infektion
  • Morbus Hodgkin (Lymphogranulomatose) – ein bösartiger Tumor des Lymphsystems
  • Nach atopischen Anfällen bei einer Allergie
  • Non-Hodgkin-Lymphom – bösartiger Tumor des Lymphsystems, der nicht die Diagnosekriterien des Morbus Hodgkin erfüllt
  • Paraneoplastische (neben einer bestehenden Krebserkrankung auftretend) Syndrome – bei verschiedenen bösartigen Tumoren wie dem Mesotheliom, dem Nieren-, Mamma- (Brustkrebs), Kolon- (Darmkrebs) oder Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs)

Medikamente

  • Nicht-Steroidale Antiphlogistika (NSAR) – Schmerzmittel wie Ibuprofen
  • Rifampicin – Antibiotikum (Medikament gegen bakterielle Infektionen)
  • Interferon α – Medikamente mit antiviraler (gegen Viren gerichtete), wachstumshemmender und immunregulatorischer Eigenschaft

Sonstige Risikofaktoren

  • Nach Impfungen
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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