Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medikamentöse Therapie
Blasenentzündung (Zystitis)

Therapieziel

  • Behandlung des bakteriellen Infektes und damit Vermeidung von Komplikationen

Therapieempfehlungen

  • Beachten Sie bitte die unterschiedlichen Empfehlungen für die nachfolgenden Patientengruppen mit unkomplizierten HWI (Harnwegsinfektion)
    • A. Nicht-schwangere Frauen in der Prämenopause (Lebensphase: etwa zehn bis fünfzehn Jahre vor der Menopause/allerletzte Regelblutung) ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen
    • B. Schwangere ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen
    • C. Frauen in der Postmenopause (Zeitabschnitt, der dann beginnt, wenn die Menstruation für mindestens ein Jahr ausgeblieben ist) ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen (lokal-vaginale prophylaktische Östrogentherapie; s. u.)
    • D. Jüngere Männer ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen
    • E. Patienten mit Diabetes mellitus und stabiler Stoffwechsellage ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen
  • Kinder: kalkulierte antibiotische Therapie am besten unmittelbar nach Diagnosesicherung zur Vermeidung von Parenchymschäden der Nieren (s. u. Pyelonephritis/medikamentöse Therapie)
  • Siehe auch unter "Weitere Therapie".

Nachfolgende Empfehlungen betreffen die Zystitis. Informationen zur Pyelonephritis finden Sie unter dem gleichnamigen Thema.

Hinweise zur Therapie (Leitlinien) [6]

  • A. Nicht-schwangere Frauen in der Prämenopause (Lebensphase: etwa zehn bis fünfzehn Jahre vor der Menopause/allerletzte Regelblutung) ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen:
    • Eine asymptomatische Bakteriurie findet sich häufig bei Routineuntersuchungen von nicht schwangeren Frauen ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen. Eine asymptomatische Bakteriurie soll in dieser Gruppe nicht behandelt werden. (Ia-A)
  • B. Schwangere ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen:
    • akute unkomplizierte Zystitis bei Schwangeren: das Erregerspektrum und die Resistenzraten sind ähnlich wie bei nicht schwangeren Frauen in der Prämenopause (IIA)
  • C. Frauen in der Postmenopause ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen:
    • Eine asymptomatische Bakteriurie soll nicht behandelt werden.
  • D. Jüngere Männer ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen:
    • Harnwegsinfektionen bei Männern sollten in der Regel als komplizierte Infektionen eingeschätzt werden, da die Prostata als parenchymatöses Organ mit betroffen sein kann (IIb-B).
    • Bei Harnwegsinfektionen bei Männern sollte immer eine differenzierte Abklärung erfolgen! (V-B)
    • Eine asymptomatische Bakteriurie bei jüngeren Männern ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen soll nicht antibiotisch behandelt werden. (V-A)
    • Wenn bei Männern mit einer Harnwegsinfektion eine Indikation zur Antibiotikatherapie gestellt wird, sollte vor Therapiebeginn eine Urinkultur durchgeführt werden und entsprechend resistenzgerecht behandelt werden (V-B)
  • E. Patienten mit Diabetes mellitus und stabiler Stoffwechsellage ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen:
    • Bei Patienten mit Diabetes mellitus ohne sonstige relevante Erkrankungen/komplizierende Faktoren können Harnwegsinfektionen bei stabiler Stoffwechsellage als unkompliziert angesehen werden. (Ib)
    • Harnwegsinfektionen bei Patienten mit Diabetes mellitus und instabiler Stoffwechsellage können problematisch sein, da sie möglicherweise die Insulinresistenz verstärken und eine instabile Stoffwechselsituation verschlechtern. (IIB)

Indikationen zur Antibiotikatherapie [6]

  • Akute unkomplizierte HWI:
    • Bei der akuten unkomplizierten Zystitis sollte eine antibiotische Therapie empfohlen werden. Bei Patientinnen mit leichten/mittelgradigen Beschwerden kann die alleinige symptomatische Therapie als Alternative zur antibiotischen Behandlung erwogen werden. Eine partizipative Entscheidungsfindung mit den Patienten ist notwendig. (Ia-B)
    • Bei sehr guter oder guter oraler Bioverfügbarkeit des Antibiotikums soll eine orale Antibiotikatherapie bevorzugt werden. (V-A)
    • Fluorchinolone und Cephalosporine sollen nicht als Antibiotika der ersten Wahl bei der unkomplizierten Zystitis eingesetzt werden. (V-A)
    • Bei unkomplizierter Zystitis soll vorzugsweise eines der folgenden Antibiotika eingesetzt werden: Fosfomycin-Trometamol, Nitrofurantoin, Nitroxolin, Pivmecillinam, Trimethoprim* (in alphabetischer Reihenfolge). *bei Resistenzraten < 20 % (Ia-A)
    • Folgende Antibiotika sollen bei der Therapie der unkomplizierten Zystitis nicht als Mittel der ersten Wahl eingesetzt werden: Cefpodoxim-Proxetil, Ciprofloxacin, Cotrimoxazol, Levofloxacin, Norfloxacin, Ofloxacin (in alphabetischer Reihenfolge). (Ia-A)
  • Akute unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Schwangeren ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen
    • Bei akuten unkomplizierten Harnwegsinfektionen bei Schwangeren ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen sollten primär Penicillinderivate, Cephalosporine, oder Fosfomycin-Trometamol eingesetzt werden. (V-B)
    • Eine asymptomatische Bakteriurie bei Schwangeren erhöht das Risiko für die Entstehung einer Harnwegsinfektion. Hinweise für eine Schädigung des Kindes liegen nicht vor. Von den symptomatischen Harnwegsinfektionen ist die akute Zystitis wie auch bei nicht Schwangeren am häufigsten. In der Regel wird eine Antibiotikatherapie bis zu 7 Tagen empfohlen. (Ia-A)
    • Für die Therapie kommen im Wesentlichen Fosfomycin-Trometamol (Einmaltherapie), Pivmecillinam oder orale Cephalosporine der Gruppe 2 oder 3 in Frage.
    • Eine asymptomatische Bakteriurie bei Schwangeren erhöht das Risiko für die Entstehung einer Harnwegsinfektion. Hinweise für eine Schädigung des Kindes liegen nicht vor.(Ia-A)
  • Akute unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Patientinnen in der Postmenopause ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen
    • Die Kurzzeittherapie der akuten Zystitis ist in der Postmenopause nicht so gut etabliert wie in der Prämenopause. Studien eröffnen aber auch die Möglichkeit für eine Kurzzeittherapie. (ib)
    • Auswahl und Dosierung von Antibiotika entsprechen den Behandlungsregimen prämenopausaler Frauen.
    • Bei Frauen in der Postmenopause ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen soll weder ein Screening auf eine asymptomatische Bakteriurie noch eine antibiotische Therapie erfolgen. (IIb-A)
  • Akute unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei jüngeren Männern ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen
    • Für die empirische orale Therapie der akuten unkomplizierten Zystitis bei jüngeren Männern sollten Pivmecillinam und Nitrofurantoin* eingesetzt werden. *Voraussetzung: keine Beteiligung der Prostata
    • Bei jüngeren Männern ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen soll weder ein Screening auf eine asymptomatische Bakteriurie noch eine antibiotische Therapie erfolgen.
  • Akuter unkomplizierte Harnwegsinfektionen bei Patienten mit Diabetes mellitus und stabiler Stoffwechsellage ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen
    • Eine akute unkomplizierte Zystitis bei Patienten mit Diabetes mellitus und einer stabilen Stoffwechsellage (keine Neigung zu Hypo- oder Hyperglykämie, keine diabetische Nephropathie und/oder Neuropathie) sollte in gleicher Weise (Auswahl des Antibiotikums und Therapiedauer) behandelt werden, wie entsprechende Harnwegsinfektionen bei Patienten ohne Diabetes mellitus. (V-B)
    • Bei ausgeprägter Insulinresistenz und drohenden Organkomplikationen sowie bei Neigung zu Stoffwechseldekompensation ist eine stationäre Behandlung des Patienten zu erwägen. (V)
  • Vor einer erwartungsgemäß Schleimhaut-traumatisierenden Intervention im Harntrakt erhöht eine asymptomatische Bakteriurie das Infektionsrisiko. Deshalb soll vor einer solchen Intervention nach einer asymptomatischen Bakteriurie gesucht und diese bei Nachweis behandelt werden. (Ia-A)
  • Eine Kontrolle des Therapieerfolges der unkomplizierten Zystitis bei Frauen in der Prämenopause ohne sonstige relevante Begleiterkrankungen ist bei Beschwerdefreiheit nicht erforderlich. (V)
  • Rezidivierende HWI (wiederkehrende Harnwegsinfektion):
    • Bei häufig rezidivierender Zystitis der Frau sollte vor Beginn einer antibiotischen Langzeitprävention das Immunprophylaktikum UroVaxom® (OM-89) oral über 3 Monate eingesetzt werden. (Ia-B)
    • Bei häufig rezidivierender Zystitis der Frau kann vor Beginn einer antibiotischen Langzeitprävention das Immunprophylaktikum StroVac® (vormals Solco-Urovac®) parenteral mit 3 Injektionen in wöchentlichen Abständen eingesetzt werden. (Ib-C)
    • Falls ein Zusammenhang mit dem Geschlechtsverkehr besteht, sollte als Alternative zur antibiotischen Langzeitprävention eine postkoitale Einmalprävention erfolgen.
    • Bei häufig rezidivierender Zystitis der Frau in der Postmenopause sollte vor Beginn einer antibiotischen Langzeitprävention eine vaginale Rezidivprävention mit 0,5mg Estriol/Tag durchgeführt werden. (Ia-B)
    • Bei häufig rezidivierender Zystitis der Frau kann Mannose (2 g Mannose pro Tag in einem Glas Wasser) empfohlen werden. Alternativ können verschiedene Phytotherapeutika (z. B. Präparate aus Bärentraubenblättern (maximal 1 Monat), Kapuzinerkressekraut, Meerrettichwurzel), erwogen werden (s. u. Phytotherapeutika). 

Weitere Hinweise

  • Bei rezidivierenden Zystitiden (wiederkehrenden Blasenentzündungen) postmenopausaler Frauen sollte vor Beginn einer antibiotischen Langzeitprävention eine vaginale Östrogentherapie (Scheidenherapie) durchgeführt werden [S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen]
  • Bei älteren Patienten ist in den ersten 14 Tage nach einer Behandlung mit Trimethoprim das Risiko für eine Hyperkaliämie (Kaliumüberschuss) und ein akutes Nierenversagen höher als mit Amoxicillin; die Mortalität ist nicht erhöht [9].
  • Symptomatische Therapie eines unkomplizierten Harnwegsinfekts mit einem nichtsteroidalen Antirheumatikum (NSAR):
    • Bei Patientinnen mit einem unkomplizierten Harnwegsinfekt und leichten bis mittelschweren Symptomen ist eine symptomatische Behandlung mit Ibuprofen häufig ausreichend und das Risiko für Komplikationen scheint gering zu sein [3].
    • Eine randomisierte Doppelblindstudie, an der 253 Patientinnen mit einer unkomplizierten unteren Harnwegsinfektion (HWI) beteiligt waren, erhielten entweder Diclofenac oder Norfloxacin. Der primäre Studienendpunkt, die Beschwerdefreiheit an Tag 3, wurde von 54 % der NSAR- und 80 % der Antibiotikum-Anwenderinnen erreicht. Unter NSAR dauerte es im Median zwei Tage länger als unter der Antibiotikatherapie. Unerwünschte Ereignisse traten unter der Antibiotikatherapie nicht auf, allerdings unter der NSAR-Therapie wurde bei 6 Patienten (5 %) eine Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung) diagnostiziert! [8]
  • Drug Safety Communication: Wegen der Gefahr schwerer Komplikationen sollten Antibiotika aus der Gruppe der Fluorchinolone zur Behandlung von Sinusitis, Bronchitis und unkomplizierten Infektionen der Harnwege nicht mehr eingesetzt werden [4].

Phytotherapeutika

  • Bärentraubenblättern* (maximal 1 Monat)
  • Brunnenkressekraut
  • Cranberry- und Preiselbeerfrüchte
  • Kapuzinerkressekraut (2 x 200 mg)
  • Meerrettichwurzel (2 x 80 mg)
  • Kombination aus Goldrute, Orthosiphon (auch als Katzenbart bekannt) und Hauhechel → Verbesserung der Symptome, insb. Dysurie (Brennen beim Wasserlassen) [10]

*Cave (Achtung): Wird häufig zusammen mit Sandelholz angeboten, welches zu Nierenschäden führen kann.

Indikation: akute unkomplizierte Zystitis

Supplemente (Nahrungsergänzungsmittel; Vitalstoffe)

Geeignete Nahrungsergänzungsmittel wg. einer Zystitis (Blasenentzündung) sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (Vitamin A (Retinol), Vitamin C (Ascorbinsäure))
  • Weitere Vitalstoffe (Probiotika)

Geeignete Nahrungsergänzungsmittel für die natürliche Abwehr sollten die folgenden Vitalstoffe enthalten:

  • Vitamine (A, C, E, D3, B1, B2 B3, B5, B6, B12, Folsäure, Biotin)
  • Spurenelemente (Chrom, Eisen, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Zink)
  • Omega-3-Fettsäuren (Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA))
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Beta-Carotin, Flavonoide, Lycopin, Polyphenole)
  • Probiotika

Beachte: Die aufgeführten Vitalstoffe sind kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind dazu bestimmt, die allgemeine Ernährung in der jeweiligen Lebenssituation zu ergänzen. 

Für Fragen zum Thema Nahrungsergänzungsmittel stehen wir Ihnen gerne kostenfrei zur Verfügung.

Nehmen Sie bei Fragen dazu bitte per E-Mail – info@docmedicus.de – Kontakt mit uns auf, und teilen Sie uns dabei Ihre Telefonnummer mit und wann wir Sie am besten erreichen können.

Autoren: Prof. Dr. med. G. Grospietsch, Dr. med. W. G. Gehring

Literatur

  1. Velasco E, Noll I, Espelage W, Ziegelmann A, Krause G, Eckmanns T: A survey of outpatient antibiotic prescribing for cystitis. Deutch Arztebl Int 2012; 10(50): 878-84.
  2. S3-Leitlinie: Epidemiologie, Diagnostik, Therapie und Management unkomplizierter bakterieller ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei erwachsenen Patienten. (AWMF-Registernummer: 043-044), 30. April, 2017 Kurzfassung Langfassung
  3. Gágyor I et al.: Ibuprofen versus fosfomycin for uncomplicated urinary tract infection in women: randomised controlled trial. BMJ 2015; 351 doi: http://dx.doi.org/10.1136/bmj.h6544
  4. FDA Drug Safety Communication: FDA advises restricting fluoroquinolone antibiotic use for certain uncomplicated infections; warns about disabling side effects that can occur together. [Posted 26/07/2016]
  5. FDA Drug Safety Communication: FDA updates warnings for oral and injectable fluoroquinolone antibiotics due to disabling side effects. [Posted 7-26-2016]
  6. S3-Leitlinie: Epidemiologie, Diagnostik, Therapie und Management unkomplizierter bakterieller ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei erwachsenen Patienten. (AWMF-Registernummer: 043-044), 30. April, 2017 Kurzfassung Langfassung
  7. Grabe M, Bartoletti R, Bjerklund Johansen TE, Cai T, Çek M, Köves B, Naber KG, Pickard RS, Tenke P, Wagenlehner F, Wullt B. Guidelines on Urological Infections. EAU Guidelines (2015). https://uroweb.org/wp-content/uploads/19-Urological-infections_LR2.pdf
  8. Kronenberg A et al.: Symptomatic treatment of uncomplicated lower urinary tract infections in the ambulatory setting: randomised, double blind trial. BMJ 2017; 359 doi: https://doi.org/10.1136/bmj.j4784 (Published 08 November 2017)
  9. Crellin E et al.: Trimethoprim use for urinary tract infection and risk of adverse outcomes in older patients: cohort study. BMJ 2018; 360 doi: https://doi.org/10.1136/bmj.k341 (Published 09 February 2018)
  10. Vahlensieck W et al.: Effect of a Herbal Therapy on Clinical Symptoms of Acute Lower Uncomplicated Urinary Tract Infections in Women: Secondary Analysis from a Randomized Controlled Trial. Antibiotics (Basel) 2019 Dec 7;8(4). pii: E256. doi: 10.3390/antibiotics8040256.

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie: Epidemiologie, Diagnostik, Therapie und Management unkomplizierter bakterieller ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei erwachsenen Patienten. (AWMF-Registernummer: 043-044), 30. April, 2017 Kurzfassung Langfassung
  2. S3-Leitlinie: Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen. (AWMF-Registernummer: 015-062), Januar 2020 Langfassung

     
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