Bei der Schilddrüsenszintigraphie handelt es sich um eine nuklearmedizinsche Untersuchungsmethode, bei der mit Hilfe von Radiopharmaka die Stoffwechselaktivität der Schilddrüse dargestellt wird.
Das Verfahren
Bei dieser Form der Szintigraphie handelt es sich um eine Untersuchung der Stoffwechselvorgänge in der Schilddrüse.
Dabei wird entweder Jod-123-Natriumiodid oder Technetium-Pertechnetat verabreicht, die sich dann in der Schilddrüse anreichern.
Über eine spezielle Kamera (Gammakamera) kann der markierte Stoff im Körper dargestellt werden und zeigt so die Stoffwechselvorgänge genau an.
Die Untersuchung wird meist ambulant durchgeführt. Schilddrüsenhormone werden je nach Präparat und Methode der Szintigraphie wenige Tage bis vier Wochen vorher abgesetzt.
Die Untersuchung wird unter anderem empfohlen beziehungsweise ist erforderlich bei folgenden Gesundheitsrisiken beziehungsweise Erkrankungen
- Knotige Veränderungen der Schilddrüse
- Schilddrüsenkarzinom (Schilddrüsenkrebs)
- Verdacht auf eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) mit autonomen Bereichen













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