Die Szintigraphie des Herzmuskels (Myokardszintigraphie) ist eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethode.
Bei dieser Form der Diagnostik werden Radiopharmaka eingesetzt, um die Stoffwechselvorgänge vor allem in der Herzmuskulatur beobachten und aufzeichnen zu können.
Das Verfahren
Bei der Szintigraphie des Herzens handelt es sich um eine Untersuchung der Stoffwechselvorgänge im Körper, vor allem im Herzmuskelgewebe.
Dabei wird ein radioaktiv markierter Stoff wie Technetium 99m-MIBI) verabreicht, der dort auch physiologisch verstoffwechselt wird.
Über eine spezielle Kamera (Gammakamera) kann der markierte Stoff im Körper dargestellt werden und zeigt so die Stoffwechselvorgänge genau an.
Bei den Radiopharmaka handelt es sich um Stoffe mit kurzer Halbwertzeit, so dass diese unbedenklich eingesetzt werden können.
Die Untersuchung wird unter anderem empfohlen beziehungsweise ist erforderlich bei folgenden Gesundheitsrisiken beziehungsweise Erkrankungen
- Koronare Herzkrankheit (KHK)
- Kontrolle nach einem Myokardinfarkt (Herzinfarkt) zur Bestimmung des funktionsfähigen Herzmuskelgewebes
Die Szintigraphie des Herzens ist ein sehr aufschlussreiches diagnostisches Verfahren, um sicher und einfach eine große Vielzahl von Risikofaktoren und Erkrankungen des Herzens erkennen zu können.













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