Die Leukozyten-Szintigraphie ist eine Untersuchungsmethode der Nuklearmedizin.
Bei dieser Form der Diagnostik werden Radiopharmaka eingesetzt, um Entzündungen im Körper lokalisieren zu können, die mit anderen diagnostischen Methoden nicht zu lokalisieren waren.
Das Verfahren
Bei dieser Form der Szintigraphie handelt es sich um eine Darstellung von Entzündungen im Körper. Dabei wird dem Patienten Blut entnommen. Aus diesem werden nach sorgfältiger Bearbeitung die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) entnommen, die dann mit einem radioaktiven Stoff (Tracer) wie In-111-Oxin markiert werden.
Die so markierten Leukozyten werden dem Patienten dann wieder injiziert.
Über eine spezielle Kamera (Gammakamera) kann der markierte Stoff im Körper dargestellt werden und zeigt so die Stoffwechselvorgänge genau an.
Bei den Radiopharmaka handelt es sich um Stoffe mit kurzer Halbwertzeit, so dass diese unbedenklich eingesetzt werden können.
Die Untersuchung wird unter anderem empfohlen beziehungsweise ist erforderlich bei Verdacht auf folgende Gesundheitsrisiken beziehungsweise Erkrankungen
- Lokalisation von Entzündungen im Körper wie Ostitis (Knochenentzündung)
Die Leukozyten-Szintigraphie ist ein sehr aufschlussreiches diagnostisches Verfahren, das bei versteckten entzündlichen Prozessen des Körpers wichtige Erkenntnisse bringen kann.













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