www.dgf-tv.de
Single-Photon-Emissionstomographie (SPECT)

Die Single-Photon-Emissionstomographie (SPECT) bezeichnet ein bildgebendes nuklearmedizinsches Untersuchungsverfahren, bei dem mit Hilfe von leichter radioaktiver Strahlung Aktivität im Körperstoffwechsel dargestellt wird.

Das Verfahren

Die SPECT zählt zu den nichtinvasiven (in den Körper eindrigenden) diagnostischen Verfahren.
Vor einer SPECT-Untersuchung bekommt der Patient einen Stoff (sogenannter Tracer) wie IBZM (Iodobenzamid) oder MIBI (Methoxy-Isobutyl-Isonitril) über eine Vene gespritzt, den der Körper auch bei normalen Stoffwechselvorgängen verstoffwechselt. Nur das dieser von außen aufgenommene Stoff zusätzlich mit einem leichten radioaktiven Marker wie Technetium 99m markiert ist.
Die Verstoffwechslung kann so nun mit Hilfe der SPECT verfolgt werden.
Es werden Aufnahmen im Schichtaufnahmeverfahren erstellt.
Man kann bei der SPECT-Untersuchung statische von dynamischen Aufnahmen unterscheiden. Bei den statischen handelt es sich um Aufnahmen, die die Verteilung des Tracers nur zu einem Zeitpunkt zeigt. Bei den dynamischen Untersuchungen wird die Tracer-Verteilung zu verschiedenen Zeitpunkten gemessen.
Die Untersuchung an sich dauert meist nur wenige Minuten und wird im Liegen durchgeführt. Da der Tracer aber schon eine Stunde vor der Bildgebung gegeben werden muss, verlängert sich die gesamte Zeit für die Untersuchung. 

Für die Untersuchung ist nur eine geringe Menge eines leicht radioaktiven Stoffes notwendig, der auch nur eine kurze Halbwertzeit besitzt. Sie ist daher unbedenklich.

Da bei der Untersuchung anatomische Strukturen nicht so gut zu sehen sind, wird heute die SPECT häufig mit einer CT (Computertomographie) verbunden. Dies wird dann SPECT/CT genannt und vereint beide Techniken in einem Gerät.
Mit diesem Verfahren können dann die Stoffwechselvorgänge im Körper mit sicherer Zuordnung zur anatomischen Lage dargestellt werden.

Die Untersuchung wird unter anderem empfohlen beziehungsweise ist erforderlich bei folgenden Gesundheitsrisiken beziehungsweise Erkrankungen

  • Darstellung der Durchblutung des Herzens
  • Morbus Parkinson
  • Chorea Huntington (Veitstanz)
  • Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit)
  • Hypophysenadenom – gutartiger Tumor der Hirnanhangdrüse

Ihr Nutzen

Die Single-Photon-Emissionstomographie ist ein sehr aufschlussreiches und wenig belastendes diagnostisches Verfahren, dass heutzutage bei vielen verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt wird.


     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
Suchen im
Gesundheits-Lexikon

 
 
Anzeige EU-CELL Vitalstoffe - Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und vieles mehr - Ein Geschenk für das Leben
ArztOnline.jpg
 
 
DocMedicus                          
Gesundheitsportal

Unsere Partner