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Skelett-Szintigraphie

Die Skelett-Szintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethode zur Darstellung der Knochenaktivität.
Die Aktivität des Knochenumbaus ist dort beschleunigt, wo der Knochen stark belastet wird. Dies ist auch bei Entzündungen oder Tumoren im Knochen der Fall.

Das Verfahren

Bei der Skelett-Szintigraphie handelt es sich um eine Untersuchung der Stoffwechselvorgänge der Knochen.
Dabei wird in diesem Fall Technetium-99m-Phosphonat als Radiopharmakon benutzt. Es wird über eine Vene verabreicht und verteilt sich dann im Körper vor allem an den Knochen.
Nach der Injektion folgen Aufnahmen zu verschiedenen Zeitpunkten, um die Aktivität des Knochenstoffwechsels genau erkennen zu können.

Bei den Radiopharmaka Technetium-99m-Phosphonat handelt es sich um einen Stoff mit kurzer Halbwertzeit von circa sechs Stunden, so dass diese unbedenklich eingesetzt werden können.

Die Untersuchung wird unter anderem empfohlen beziehungsweise ist erforderlich bei folgenden Gesundheitsrisiken beziehungsweise Erkrankungen

  • Maligne (bösartige) Tumoren im Bereich des Knochens wie das Osteosarkom
  • Entzündungen im Bereich des Knochens und der ihn umgebenden Weichteile
  • In primären Röntgenuntersuchungen nicht zu erkennende Knochenverletzungen

Die Skelett-Szintigraphie ist ein sehr aufschlussreiches diagnostisches Verfahren, um sicher und einfach die oben genannten Erkrankungen diagnostizieren zu können.


     
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