Die Knochenmark-Szintigraphie ist eine Untersuchungsmethode der Nuklearmedizin.
Bei dieser Form der Diagnostik werden Radiopharmaka eingesetzt, um das Knochenmark darzustellen.
Das Verfahren
Bei dieser Form der Szintigraphie handelt es sich um eine Darstellung des Knochenmarks im Körper. Dies ist vor allem bei bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems eine wichtige Information zum Fortschritt des Leidens.
Diese Untersuchung folgt häufig auf eine Knochenmarkbiopsie.
Heutzutage werden zur Darstellung des Knochenmarks radioaktiv markierte Antikörper benutzt, die sich an die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) anlagern.
Über eine spezielle Kamera (Gammakamera) kann der markierte Stoff im Körper dargestellt werden und zeigt so die Stoffwechselvorgänge genau an.
Bei den Radiopharmaka handelt es sich um Stoffe mit kurzer Halbwertzeit, so dass diese unbedenklich eingesetzt werden können.
Die Untersuchung wird unter anderem empfohlen beziehungsweise ist erforderlich bei Verdacht auf folgende Gesundheitsrisiken beziehungsweise Erkrankungen
- Tumoren aus dem lymphatischen System wie Morbus Hodgkin oder das Non-Hodgkin-Lymphom
- Entzündungen
Die Knochenmark-Szintigraphie ist ein sehr aufschlussreiches nuklearmedizinisches diagnostisches Verfahren, das bei versteckten entzündlichen Prozessen des Körpers und lymphatischen Tumoren wichtige Erkenntnisse bringen kann.













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