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Kirlian-Fotographie

Bei der Kirlianfotografie (Synonyme: Koronaentladungs- oder Kirlian-Fotografie; auch hochfrequente Hochspannungsfotografie) handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren der Komplementärmedizin. Dieses physikalische Verfahren wurde von einem russischen Ehepaar, dem Elektrotechnik-Ingenieur Semjon Davidowitsch Kirlian und seiner Frau Walentina Kirlian, etabliert. Die Kirlian-Fotografie ist auch unter dem Begriff "energetische Terminalpunktdiagnose nach Mandel" bekannt. Ziel ist die diagnostische Bewertung der energetischen Leitungsbahnen (Meridiane).

Indikationen (Anwendungsgebiete)

Diagnostische Exploration (Untersuchungen) und Interpretation funktioneller Störungen des Gesamtorganismus.

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Bei diesem Verfahren handelt es sich um einen physikalischen Prozess mit Anwendung von Hochspannung. Aus diesem Grund ist von der Durchführung bei Patienten, die auf medizintechnische Geräte, wie z. B. einen Herzschrittmacher angewiesen sind, abzuraten.

Das Verfahren

Bei der Kirlianfotografie werden die zu untersuchenden Körperteile des Menschen, mit einem elektrischen hochfrequenten Hochspannungsfeld in Interaktion gebracht. Dieses führt zu Entladungsreaktionen, die als Koronaentladung bezeichnet werden. Diese Entladungen verursachen Lichterscheinungen, die fotographisch abgebildet werden können. Dabei werden vorwiegend Hände (Fingerkuppen) und Füße (Zehen) fotografiert, denn nach Vorstellung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beginnen und enden die Meridiane nach der Akupunkturlehre an Fingerkuppen und Zehen. Die so entstehenden Fotografien werden anschließend anhand verschiedener Kriterien beurteilt und im Hinblick auf die gesundheitliche Fragestellung des Patienten interpretiert.

Innerhalb eines diagnostischen Systems, das durch den Vergleich von Patientenfotografien etabliert wurde, werden die phänomenologischen Befunde topographisch zugeordnet und im Sinne einer Störfelddiagnostik verwertet.

Mögliche Komplikationen

Bei diesem Verfahren kommt der Patient mit elektrischem Strom in Kontakt, sodass mit der Gefahr von Stromunfällen umzugehen ist. Bei sachgemäßer Anwendung ist dieses Risiko zu vernachlässigen.

Literatur

  1. Ernst E: Praxis Naturheilverfahren: Evidenzbasierte Komplementärmedizin. Springer Verlag 2005

     
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