Die Diagnostik bei der Refluxkrankheit dient den folgenden Zielen
- Darstellung der Schleimhautschäden
- Feststellung des Ausmaßes des Rückflusses
- Ursachenklärung
Fakultative Medizingerätediagnostik – in
Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung,
Labordiagnostik und obligater Medizingerätediagnostik – zur
differentialdiagnostischen Abklärung
- Ösophagoskopie (Speiseröhrenspiegelung) inklusive Biopsie
- Röntgen-Breischluck-Untersuchung.
- Mittels Manometrie kann festgestellt werden, ob ein reduzierter Druck im Bereich des unteren Ösophagussphinkters vorliegt. Eine durch den sauren Magensaft auftretende pH-Wert-Erniedrigung kann mittels pH-Metrie nachgewiesen werden. Diese beiden letztgenannten Untersuchungsverfahren werden jedoch nicht in jedem Fall eingesetzt.
- Mit Hilfe des so genannten Bernsteintests können endoskopisch nicht sichtbare Entzündungen der Ösophagusschleimhaut erkannt werden. Es werden dazu verdünnte Salzsäure und physiologische Kochsalzlösung auf die Speiseröhre geträufelt. Bei Patienten mit Refluxösophagitis löst die verdünnte Salzsäure Sodbrennen aus, nicht jedoch die physiologische Kochsalzlösung. Bei Gesunden hingegen führen weder Salzsäure noch Kochsalzlösung zu Beschwerden.












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