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Differentialdiagnosen
Morbus Crohn

Erkrankungen

  • Appendizitis (Blinddarmentzündung)
  • Colitis indeterminata − chronisch entzündliche Darmerkrankung, die keine sichere Unterscheidung in Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn zulässt
  • Diversionscolitis − nach operativer Stilllegung von Darmabschnitten auftretende Darmerkrankung
  • Divertikulitis − Infektion von Divertikeln − Ausstülpungen von Schleimhaut durch Muskellücken in der Darmwand
  • Familiäre adenomatöse Polyposis − vererbbare Erkrankung (autosomal-dominant), die zu Polypen im Dickdarm führt, die unbehandelt entarten (obligate Präkanzerose) und zu Kolonkarzinom (Darmkrebs) führen.
  • Infektiöse Colitis − Darmentzündung durch Bakterien, Viren oder Parasiten wie beispielsweise Salmonellen
  • Ischämische Colitis − Darmentzündung durch ungenügende Versorgung des Darms mit Nährstoffen und Sauerstoff, dieses ist meistens durch eine Arteriosklerose der Darm versorgenden Arterien bedingt
  • Kolonkarzinom (Darmkrebs)
  • Lymphom − bösartige Erkrankung, die ihren Ursprung im lymphatischen System hat
  • Mikroskopische Colitis − chronische Darmerkrankung – unklarer Genese (Herkunft) – mit wässrigen Durchfällen (Häufigkeit circa 5 %)
  • Morbus Behçet − Gefäßentzündung (Vaskulitis) in zahlreichen Organen, diese führt unter anderem zu chronisch-entzündlichen Erkrankung, die vor allem durch Aphthen an den Schleimhäuten auffällt (Symptomtrias: Augenveränderungen (Chorioretinitis), oralen Aphthen und genitalen Ulcera (Geschwüre)); Körperteile wie Gelenke, Blutgefässe, zentrales Nervensystem oder der Verdauungstrakt können mitbeteiligt sein
  • Morbus Crohn − chronisch-entzündliche Darmerkrankung – vermutlich autoaggressive, chronisch-granulomatöse Entzündung, die im gesamten Magen-Darm-Trakt auftreten kann
  • Morbus Whipple − recht seltene Erkrankung des Dünndarms, verursacht durch das Bakterium Tropheryma whipplei aus der Gruppe der Aktinomyzeten
  • Nahrungsmittelallergien wie Laktose- und Fruktoseintoleranz (Lebensmittelintoleranz)
  • Pseudomembranöse Colitis (antibiotikaassoziierte Kolitis) – diese entsteht, wenn die Darmflora durch Antibiotika so sehr geschädigt wird, dass sich das Bakterium Clostridium difficile stark vermehren
  • Rektumulkus (Mastdarmgeschwür)
  • Colon irritable (Reizdarm-Syndrom)
  • Strahlencolitis − Dickdarmentzündung, die nach Bestrahlungen, vor allem im Rahmen einer Krebstherapie, auftreten kann
  • Tuberkulose (Schwindsucht)

Medikamente

  • NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) − Schmerzmittel wie ASS (Acetylsalicylsäure), Ibuprofen oder Diclofenac
  • Laxantien − Abführmittel wie Lactulose
  • Orale Kontrazeptiva − Medikamente (Hormone) zur Empfängnisverhütung wie Ethinylestradiol
  • Kokain
  • Chemotherapeutika − Medikamente zur Therapie von Krebserkrankungen
     
Die auf unserer Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheits- und Medizininformationen ersetzen nicht die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen approbierten Arzt.
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