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Folgeerkrankungen
Gastritis

Bei einer akuten Gastritis kann es zu einem Ulkus (Magengeschwür) und infolge dessen zu einer einem Magendurchbruch oder einer lebensgefährlichen Magenblutung kommen, die sich durch blutiges Erbrechen oder Teerstuhl zeigt.


Eine chronischen Gastritis vom Typ A kann einen Mangel an Vitamin-B12 verursachen, da die Aufnahme von Vitamin B12 gestört ist. Dies ist durch die Zerstörung der so genannten Belegzellen bedingt, die den Intrinsic-Faktor produzieren. Diese Substanz benötigt der Körper, um Vitamin B12 aufnehmen zu können. Fehlt der Intrinsic-Faktor, kann Vitamin B12 nicht resorbiert werden und muss substituiert werden.

Durch den Mangel an Vitamin B 12 kann eine perniziöse Anämie – eine Form der Blutarmut – entstehen. Des Weiteren kommt es bei Typ A Gastritis durch die Zerstörung der Belegzellen zu einem Magensaftmangel, der als Achylia gastrica bezeichnet wird. Weitere Folgeerkrankungen der Typ-A-Gastritis sind Depression und Polyneuropathie.

Eine chonische Gastritis vom Typ B führt ebenfalls zu einer eingeschränkten Säureproduktion. Eine weitere Komplikation ist das Auftreten eines Magengeschwürs und – bei langjährigem Verlauf – die Möglichkeit der Entstehung eines Magenkarzinoms (Magenkrebses) oder eines primären B-Zell-Magenlymphoms.

Die chronische Gastritis vom Typ C hat einen selbstlimitierenden Verlauf und heilt nach Ausschalten der Noxe (des auslösenden Giftes) aus.

     
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