- CRP – C-reaktives-Protein
- Amylase im Serum
- Lipase
- Trypsin
- Elastase im Serum
- Blutbild inkl. Differentialblutbild
- Elektrolyte – Natrium, Kalium, Calcium
- Bluttfettwerte, insbesondere Triglyzeride
- Blutzucker
- Gerinnungsstatus
- Albumin, Bilirubin, Transaminasen, AP, LDH
- Nierenwerte wie Kreatinin, Harnstoff zur Beurteilung der Nierenfunktion
- Elastase im Stuhl (3 Proben an 3 Tagen)
- Pankreolauryltest
- Elastase im Serum
Die Diagnose einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung basiert
normalerweise auf einer erhöhten Serumamylase. Nach 48 bis 72 Stunden
normalisiert sich dieser Wert wieder, wobei die Pankreatitis weiter
bestehen kann. Andererseits können erhöhte Amylase- und Lipasewerte
auch für 7 bis 14 Tage persistieren. Die Bestimmung von Amylase und
Lipase zugleich erhöht die diagnostische Sicherheit.
Zur Beurteilung des Schweregrades der Erkrankung eignen sich besonders das CRP und die Elastase, während Amylase und Lipase dafür ungeeignet sind.
Laborparameter 2. Ordnung – in Abhängigkeit von den
Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung etc. – zur
differentialdiagnostischen Abklärung
- Bei Verdacht auf autoimmune Pankreatitis – Immunglobuline Ig G4
- Gamma-GT und CDT (Carbohydrate Deficient Tranferrin) – Indikator für Alkoholkonsum (Anstieg von CDT bei einem täglichen Alkoholkonsum von mehr als circa 60-70 g über circa zwei Wochen)
- Parathormon
- Bei Verdacht auf infektiöse Genese
Serologie: Antikörper gegen Hepatitis A,B,C-Viren, Mumps-Virus, Salmonellen
Bakteriologie (kulturell): Stuhl auf Salmonellen, Shigellen, Yersinien etc.
Blutkultur und gegebenenfalls Duodenalsekret auf Erreger (aerob und anaerob) und Resistenz













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