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Risikofaktoren
Wechseljahre - Andropause
Folgende Risikofaktoren sind für die Wechseljahre des Mannes von Bedeutung

Biographische - unveränderbare – Risikofaktoren
  • Alter – mit zunehmendem Alter sinkt der freie – bioaktive – Testosteronspiegel*
  • Hormonstörungen bei primärem Hypogonadismus – Erkrankungen, die mit einem Fehlen bzw. Mangel an Testosteron einhergehen, z. B. Fehlen von Testosteron bei angeborener Anorchie (fehlende Hoden); Testosteronmangel beispielsweise bei Kryptorchismus (Hodenhochstand) zum Beispiel Leisten- und Bauchhoden; schwere abgelaufene, beidseitige Orchitis (Hodenentzündung) in der Kindheit; Chromosomenanomalien wie Klinefelter-Syndrom (47,XYY; 48,XXYY; 48,XXXY; 49,XXXYY; 49,XXXXY)

    *Das bioaktive Testosteron sinkt ab dem 25. Lebensjahr um circa 1%. Im Alter von 60-70 Jahren ist der vorhandene Hormonspiegel auf circa 40-50% des in jungen Jahren vorhandenen Hormonspiegels abgefallen

Modifizierbare – durch das Verhalten veränderbare – Risikofaktoren

Behandelbare Risikofaktoren – Erkrankungen
  • Adipositas (Übergewicht) – insbesondere bei androider Körperfettverteilung, das heißt abdominalem, stammbetonten, zentralen Körperfett (Apfeltyp) – Taille-Hüft-Verhältnis – dieses führt zum Abfall des freien Testosterons
  • Diabetes mellitus
  • Arteriosklerose
  • Chronische Infektionskrankheiten
  • HIV / AIDS
  • Muskelschwund
  • Lebererkrankungen – Fettleber, Leberzirrhose
  • Sekundärer Hypogonadismus – z. B. bei Hypophysenvorderlappeninsuffizienz (Gonadotropine erniedrigt)

Medikamente – folgende Medikamente hemmen die Produktion oder die Wirkung von Testosteron
  • Chemotherapeutika wie Vincristin, Methotrexat und Alkylanzien
  • Psychopharmaka
  • Antihypertensiva Mittel gegen Bluthochdruck
  • Hormone wie beispielsweise Anabolika
  • Spironolacton, Ketoconazol, Flutamid, Cimetidin
  • Cyproteronacetat
  • Kortikoide
     
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