Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Medikamentöse Therapie
Hörverlust (Hypakusis)

Therapieziel

Verbesserung des Hörvermögens

Therapieempfehlungen

  • Eine medikamentöse Therapie ist derzeit bei Hypakusis (Hörverlust nicht verfügbar. Es befinden sich aber Substanzen in der Entwicklung, die evtl. einen fördernden Effekt auf das Wachstum der empfindlichen Haarzellen haben könnten.
  • Vorliegen eines Hörsturzes: s. u. Hörsturz/medikamentöse Therapie
  • Vorliegen einer akuten Schallempfindungschwerhörigkeit [1, 2]:
    • Primärtherapie: systemische Glucocorticoide in hoher Dosierung (z. B. 250 mg/d Prednisolon für 5 Tage).
    • Sekundärtherapie: intratympanale Glucocorticoidtherapie
    • Tertiärtherapie: Tympanoskopie (operativer Eingriff am Mittelohr, bei dem das Trommelfell herausgelöst und zur Seite geklappt wird, um einen Überblick über den Zustand des Mittelohrs zu gewinnen: z. B. wg. Ausschluss einer Verlegung der Rundfenstermembran) und unter Sicht gezielte Applikation von Glucocorticoiden in die ovale und runde Fensternische.
  • Therapie der ersten Wahl sind Hörgeräte (Hörtherapie) bei Vorliegen eines Schweregrades Grad I (geringgradige Schwerhörigkeit) bis Grad III (hochgradige Schwerhörigkeit – s. u. "Weitere Therapie"

Literatur

  1. Plontke SK. Diagnostik und Therapie des Hörsturzes. Laryngorhinootologie. 2017;96:103-122
  2. Reiß M: Facharztwissen HNO-Heilkunde. Heidelberg: Springer Medizin Verlag Heidelberg, 2010

     
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