Aktuelles zur Coronavirus-Infektion
Ursachen
Stimmritzenkrampf (Laryngospasmus)

Pathogenese (Krankheitsentstehung)

Der Laryngospasmus ist bedingt durch den Verschluss der Glottis (stimmbildender Teil des Kehlkopfes) durch die reflexartige Konstriktion (Zusammenschnüren) der Kehlkopfmuskulatur.
Der Glottisverschluss kann komplett oder teilweise sein.

Ätiologie (Ursachen)

Verhaltensbedingte Ursachen

  • Elterliches Rauchen

Krankheitsbedingte Ursachen

Atmungssystem (J00-J99)

  • Atemwegsirritation durch Atemwegssicherung (Endotrachealtubus, Larynxmaske), Absaugen, Sekret oder durch Reizgase
  • Akute Atemwegsinfektionen
  • Lungenerkrankungen, u.a. Asthma bronchiale
  • Zustand nach Atemwegsinfektionen

Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (E00-E90)

  • Hypopcalcämie (Calciummangel)

Infektiöse und parasitäre Krankheiten (A00-B99)

  • Rabies (Tollwut)

Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (O00-O99)

  • Eklampsie ‒ schwangerschaftsbedingte Erkrankung, die mit Krampfanfällen (ohne das eine Epilepsie vorliegt) einhergeht

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

  • Spasmophilie (latente Tetanie)
  • Tetanie ‒ Übererregbarkeit der Muskulatur bei Mangel an Calciumionen

 Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98)

  • Inhalationsnoxen – schädliche Substanzen (Noxen), die in Form von Stäuben oder Gasen durch Einatmung aufgenommen werden
    • Ätherische Öle (vorwiegend bei Säuglingen und Kleinkindern)
    • Aerosole; insb. Wassertropfen bei Tauchern (s. u. "trockenes Ertrinken")
  • Manipulation im Kehlkopfbereich bei wachem Patienten
  • Trockenes Ertrinken – wg. Erstickens eines Taucher mit Stimmritzenkrampf (häufig in einer Folge des Krampfs); meistens ausgelöst durch eingeatmete Wassertropfen

Weitere Ursachen

  • Aspiration (z. B. Einatmen von Fremdkörpern)
  • Bronchoskopie (Lungenspiegelung)
  • Inhalationsnarkose ‒ Narkose, die mithilfe von Narkosegasen geführt wird; hier bei Narkoseeinleitung oder -ausleitung (als Komplikation) – da bei der Intubation (Einführens eines Tubus über Mund oder Nase in den Rachen oder bis in die Luftröhre) oder Extubation (Entfernen des Tubus) eine Manipulation und Exzitation (Erregung) der Luftwege registriert wird – bei:
    • Adenotomie (Rachenmandelentfernung)
    • Tonsillektomie (Gaumenmandelentfernung)
  • Elektroschockbehandlung
  • Ungenügende Absaugung vor der Extubation (von Schleim, Blut)

Medikamente

  • Anästhetika ‒ Medikamente, die zur Einleitung und Aufrechterhaltung einer Narkose eingesetzt werden
     
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