Folgeerkrankungen
Ertrinken

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen bzw. Komplikationen, die durch Beinahe-Ertrinken mit bedingt sein können:

Atmungssystem (J00-J99)

  • Pulmonale (die Lunge betreffende) Schäden – z. B. Lungenödem (Wasseransammlung in der Lunge)

Herzkreislaufsystem (I00-I99)

  • Herzrhythmusstörungen (HRS) – bedingt durch die Hypothermie (Unterkühlung)

Psyche – Nervensystem (F00-F99; G00-G99)

  • Hirnschäden – bedingt durch Hypoxie (Sauerstoffmangel)

Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die anderenorts nicht klassifiziert sind (R00-R99)

  • Schock –  bedingt durch Hypothermie

Verletzungen, Vergiftungen und andere Folgen äußerer Ursachen (S00-T98)

  • Traumata – kommt es durch einen Unfall zum Sturz ins Wasser, kann es zu Verletzungen der Halswirbelsäule oder zu einem Schädel-Hirn-Traum (SHT) kommen

Weiteres

  • Sekundäres Ertrinken – Das eingeatmete Wasser gelangt in die Lunge. Dort kann es zu Entzündungsreaktionen und Ödemen kommen. Der Gasaustausch wird gestört, die Folge ist ein Sauerstoffmangel, der unbehandelt zum Tod führt. Im Rahmen des sekundären Ertrinkens kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis sich eine Symptomatik entwickelt.
     
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