Über die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) können Gallensteine nicht-operativ über Stoßwellen zerkleinert werden. Diese Methode konnte jedoch die hohen Erwartungen, die an sie gestellt wurden, nicht erfüllen. Dieses liegt zum einen daran, dass nur etwa 10 bis 20 Prozent der Patienten für diese Behandlung in Frage kommen – es können nur Steine bis 3 cm behandelt werden –, weiterhin muss ein ausreichender Galleabfluss gewährleistet sein, über welchen die kleinen Steinfragmente den Körper verlassen können. Zudem treten häufig Rezidive auf. Zumeist wird die ESWL daher mit einer medikamentösen Therapie kombiniert.
Ihren festen Platz hat die Stoßwellenlithotripsie jedoch in der Behandlung der Choledocho- und Pankreatolithiasis – Auftreten von Steinen im Gallengang und in der Bauchspeicheldrüse.












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