Die Erektile Dysfunktion (ED) ist eine Umschreibung für die nicht für den Geschlechtsverkehr ausreichende Gliedsteifigkeit des Mannes und damit die Unfähigkeit des Mannes mit dem Penis in die Partnerin einzudringen.
Symptome und Beschwerden
Anzeichen einer erektilen Dysfunktion können folgende Symptome sein
- Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen
- Unfähigkeit, eine Erektion aufrechtzuerhalten
- Unzufriedenheit mit der sexuellen Situation
Wenn diese Anzeichen bei mehr als der Hälfte der Beischlafversuche auftreten und länger als drei Monate anhalten, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Erektile Dysfunktion.
Ursachen
Die Ursachen der Erektilen Dysfunktion sind sehr vielfältig.
Diagnostik
Zunächst werden Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme analysiert.
Mitunter liegt die Ursache in einer bereits bekannten Erkrankung oder einem Medikament, welches Sie einnehmen. Zur Feststellung aller mit verursachenden Faktoren, wird ein Gesundheits- und Ageing-Check durchgeführt, der weitere wichtige Hilfen zur Behandlung der Erektionsstörung ermittelt.
Mittels Medizingerätediagnostik – Doppler-Sonographie – und Labordiagnostik wird anschließend festgestellt, ob eine organische Ursache für die Erektile Dysfunktion vorliegt. Im Folgenden wird die Labordiagnostik beschrieben:
Laborparameter 1. Ordnung – obligate Laboruntersuchungen
- Urindiagnostik gegebenenfalls inklusive Urinkultur
- Blutbild
- Nüchternglukose
- HbA1C
(Blutzuckerlangzeitwert)
- Triglyzeride
- Cholesterin – HDL- und LDL-Cholesterin
- Nierenwerte, wie z. B. Kreatinin und Harnstoff
- Leberwerte, wie z. B. GPT, GOT und Y-GT
- Elektrolyte
- Urin-Analyse
Tumormarker
- PSA-Bestimmung - als Vorsorgeuntersuchung auf ein Prostatakarzinom
Hormonstatus
- Testosteron
- Sexualhormon-bindendes Globulin
- Prolaktin
- FSH (Follikel-Stimulierendes Hormon)
- TSH (Schilddrüsen-stimulierendes Hormon)
- LH (Luteinisierendes Hormon
- 17-Beta-Östradiol
- Cortisol
Anhand der ermittelten Laborwerte erhält der Arzt Hinweise, ob Erkrankungen vorliegen, die als Ursache für die Erektionsstörungen in Frage kommen.
Falls keine Hinweise für Erkrankungen vorliegen und auch die Medikamente als möglicher Auslöser ausgeschlossen wurden, wird nach eventuell vorliegenden seelischen oder psychischen Ursachen der Erektionsstörung gesucht.
Erfahrene Ärzte und Psychologen sind geübt im Umgang mit Patienten mit Erektionsstörungen und können Ihnen helfen.
Therapie
Am meisten verbreitet ist die Behandlung mit Medikamenten.
Folgende Medikamente mit folgenden Wirkstoffen werden dafür eingesetzt
Weitere Therapiemöglichkeiten sind
- Schwellkörper-Auto-Injektionstherapie
- Vakuum-Erektionshilfe
- Penisimplantat – eine mögliche Therapieform – Mittel der allerletzten Wahl
Komplementär ist auch eine unterstützende Behandlung mit Vitalstoffen* sinnvoll.
*Zu den Vitalstoffen gehören unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, lebensnotwendige Aminosäuren, lebensnotwendige Fettsäuren etc.
Bei Vorliegen psychischer Ursachen ist eine psychologische Behandlung oder Paar-Therapie hilfreich.













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