Was ist oxidativer Stress?
Freien Radikalen fehlt ein Elektron und sie sind immer bestrebt, dieses fehlende Elektron einem anderen Molekül zu entreißen. Dabei entstehen immer neue Radikale und es kommt in einer Kettenrektion zur stetigen Vermehrung der Radikale im Körper.
Infolge dieser Kettenreaktion entsteht der oxidative Stress.
Freie Radikale - Oxidativer Stress - werden unter anderem ausgelöst durch
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Zigarettenrauch
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Ionisierende Strahlen
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Extreme körperliche Arbeit
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Leistungs- und Hochleistungssport
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Schadstoffe - beispielsweise Benzol, Schwermetalle etc.
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Alter
Freie Radikale - oxidativer Stress - altern, das heißt schädigen
- Proteine [2, 3]
- Fettsäuren [1, 2, 3]
- Kohlenhydrate [3]
- Kollagen [3]
- Elastin [3]
- Mukopolysaccharide [3]
- Lipide, aus denen die Zellmembranen und andere Organellen wie Mitochondrien - die Kraftwerke unserer Zellen - sowie Lysosomen gebaut werden [1, 2, 3]
Freie Radikale - oxidativer Stress - erhöhen das Risiko für zahlreiche Erkrankungen
- Arteriosklerose [1] - koronare Herzerkrankungen
- Krebs [1]
- Rheumatische Erkrankungen [1]
- Herzinfarkt, Schlaganfall - Apoplex - [1]
- Entzündungen sowie Störungen des Immunsystems [1]
- Katarakt - Grauer Star [1]
- Diabetes mellitus - Folgeerkrankungen [1]
- Neurodegenerative Erkrankungen - Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson
- Parodontitis
- Autoimmunerkrankungen
- Alterungsprozesse [1]
Des Weiteren können Freie Radikale Blutgefäße angreifen und mit dem Zellkern und der Erbinformation (DNS) reagieren, was Mutationen - Veränderungen der genetischen Information - zur Folge haben kann.
Antioxidantien
Antioxidantien sind Vitalstoffe* die in der Lage sind, die Freien Radikale abzufangen und somit deren schädigende Einflüsse zu unterbinden.
*Zu den Vitalstoffen gehören unter anderem Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, lebensnotwendige Aminosäuren, lebensnotwendige Fettsäuren etc.
Antioxidantien- Test
Der Antioxidantien-Test gibt Aufschluss über das Verhältnis von Freien Radikalen zu Antioxidantien (Radikalenfängern).
Der Test weist nach, wie gut der Körper in der Lage ist, Freie Radikale unschädlich zu machen, um sich so vor Schädigungen durch Freie Radikale zu schützen. Gleichzeitig wird ein eventueller Mangel an Antioxidantien festgestellt.
Der Antioxidantien-Test gibt Aufschluss über Ausmaß und Schwere der oxidativen Belastung und ermöglicht so eine adäquate Therapie.
Folgende Tests können durchgeführt werden:
Antioxidantien-Tests
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ImAnOx - Bestimmung der Fähigkeit des Blutplasmas, Peroxide unschädlich zu machen
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PerOx - Bestimmung der Lipid - und Hydroperoxide
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Malondialdehyd (MDA) - Labordiagnostischer Marker für die Lipidperoxidation
Weitergehende Laboruntersuchungen
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Enzymbestimmung - Glutathionperoxidase, Superoxiddismutasen (SOD) u.a.
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Vitamin- und Spurenelement-Bestimmung - Vitamine C und E etc. - Zink, Selen, etc.
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Eisenstatus
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Sonstige Marker für oxidativen Stress - Homocystein, Fettsäuren u.a.
Alle Messungen werden anhand einer Blutprobe in einem Labor vorgenommen. Zur Blutabnahme müssen Sie morgens nüchtern - ohne etwas gegessen oder getrunken zu haben - erscheinen.
Ihr Nutzen
Wer rechtzeitig eine unzureichende Vitalstoff-Zufuhr - gemäß seinem individuellen Vitalstoff-Mehrbedarf - durch die richtige Auswahl von Lebensmitteln beziehungsweise Nahrungsergänzungen ausgleicht, trägt maßgeblich dazu bei, schädigende Freie Radikale im Körper unschädlich zu machen und somit deren negative Auswirkungen zu verhindern.
Literatur
1. Biesalski, H. K.; Köhrle, J.; Schümann, K.
Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. 50 - 56, 265 - 267, 269 - 278, 312 - 348, 386 - 391, 651 - 662, 717 - 723
Georg Thieme Verlag;
2. Dietl, H.; Ohlenschläger, G.
Handbuch der Orthomolekularen Medizin. 25 - 30,
79 - 87
Karl F. Haug Fachbuchverlag; September 2004
3. Schmidt, Dr. med. Edmund, Schmidt, Nathalie
Leitfaden Mikronährstoffe. 13 - 88, 96 - 363, 370 - 382, 408 - 413, 442 - 448, 499 - 512, 640 - 659
Urban & Fischer Verlag; München, Februar 2004












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