Laktat ist ein Salz der Milchsäure. Dieses entsteht bei intensiven körperlichen Belastungen, zum Beispiel beim Ausdauersport.
Wenn zuviel Laktat gebildet wird bedeutet dies, dass die Muskulatur des Körpers nicht ausreichend Sauerstoff zur Energiegewinnung zur Verfügung hat. Statt dessen wird vermehrt Glukose abgebaut, wobei Laktat entsteht. Um das Laktat wieder zu entsorgen, muss es in Kohlendioxid und Wasser verstoffwechselt werden. Dies führt dazu, dass die Laktat-Werte ansteigen, denn der Abbau der Milchsäure dauert länger als deren Bildung.
Man unterscheidet das Training im aeroben Bereich, wo ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht, vom Training im anaeroben Bereich, wo bereits vermehrt Glukose abgebaut wird und so größere Mengen an Laktat gebildet werden.
Das Verfahren
Ein Laktat-Test wird zumeist mit Hilfe eines Laufbandes oder Fahrradergometers durchgeführt.
Dabei wird die Intensität der Belastung in mehreren Schritten erhöht. Jeweils am Ende einer Belastungsstufe wird ein kleiner Tropfen Blut vom Finger oder Ohrläppchen entnommen und die aktuelle Laktatkonzentration des Blutes wird bestimmt.
- Aerob - bis 2 mmol/l
- Grenzbereich - bis 4 mmol/l
- Anaerob - über 4 mmol/l
Gleichzeitig wird während des Tests die Herzfrequenz aufgezeichnet.
Anhand der Ergebnisse kann dann die optimale Trainingsherzfrequenz bestimmt werden.
Ihr Nutzen
Der Laktat-Test dient dazu, den optimalen Trainingsbereich - bis zur anaeroben Schwelle - zu bestimmen und so eine Überlastung von Körper und Muskulatur zu verhindern.
Nur auf diese Weise kann eine optimale Leistungsfähigkeit im Training erreicht werden.











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