Blutungsstörungen sind im Regelfall das Symptom, das heißt das Ergebnis von Zyklusstörungen. Als Zyklusstörungen werden Veränderungen im normalen Ablauf des Menstruationszyklus bezeichnet.
Zyklusstörungen werden je nach Art der Anomalität in sechs Gruppen unterteilt
- Rhythmusstörungen - Regeltempostörung - Anomalie der Blutungshäufigkeit
- Typusstörungen - Anomalie der Blutungsstärke
- Veränderungen der Blutungsdauer
- Zusatzblutungen - prämenstruell, postmenstruell, Zwischenblutungen
- Aufhebung des Zyklus - mitunter Dauerblutung
- Amenorrhoe - Ausbleiben der Regelblutung
Nachfolgend die Labordiagnostik.
Labordiagnostik
Laborparameter 1. Ordnung – obligate Laboruntersuchungen
- Kleines Blutbild
- Differentialblutbild
- HCG-Bestimmung (Humanes Chorion-Gonadotropin) – zur Feststellung einer Schwangerschaft
- Prolaktin-Bestimmung – Hormon zur Regulation des Brustwachstums und der Milchsekretion
- Östradiol-Bestimmung – weibliches Geschlechtshormon
- FSH-Bestimmung (Follikel-stimulierendes Hormon) – Geschlechtshormon
- LH-Bestimmung (Luteinisierendes Hormon) – Geschlechtshormon
Laborparameter 2. Ordnung – in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Anamnese, körperlichen Untersuchung etc. – zur differentialdiagnostischen Abklärung
- Gestagen-Test – Test zur Auslösung einer Blutung nach Hormongabe
- Testosteron-Bestimmung – männliches Geschlechtshormon
- DHEAS-Bestimmung (Dehydroepiandrosteron-Sulfat) – zur Nebennierenrindendiagnostik
- TRH-Test – zur Schilddrüsenfunktionsdiagnostik
- CRP (C-reaktives Protein) – Entzündungsparameter












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