Pflanzliche Antirheumatika
Zur unterstützenden, schmerzstillenden Behandlung können natürliche Präparate verwendet werden.Anwendung findet vor allem die Teufelskrallenwurzel. Aufgrund des Gehaltes an Salicin, welches im Körper zu Salicylsäure umgebaut wird, hat sich auch die Weidenrinde bewährt. Die Salicylsäure ist für ihre schmerzlindernde Wirkung bekannt.
Dem Brennnesselkraut wird ebenso eine schmerzstillende Wirkung zugeschrieben.
Salben zur äußeren Anwendung
Bei den Salben unterscheidet man zwischen durchblutungsfördernden Mitteln und entzündungshemmenden Schmerzmitteln.
Es werden dazu nichtsteroidale Antiphlogistika, das heißt enzündungshemmende Arzneimittel ohne Kortisol verwendet.
Die Salben verschaffen eine lokale (örtliche) Linderung der Beschwerden.
Durchblutungsfördernde Mittel führen zu einer vermehrten Durchblutung und damit zu einer Erwärmung der eingesalbten Region, was von vielen Patienten als angenehm empfunden wird. Neben der gesteigerten Durchblutung tritt auch eine Schmerzlinderung auf.
Einige Wirkstoffe, die die Durchblutung fördern, sind unter anderem
- Capsaicinoide – Scharfstoffe aus Paprika und Cayennepfeffer
- Nikotinsäureester
- Ätherische Öle













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